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Warum werden Entscheidungen vom Rail Nation-Team nicht öffentlich diskutiert?

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    • Warum werden Entscheidungen vom Rail Nation-Team nicht öffentlich diskutiert?

      Ich hab mir das mal durchgelesen.....und da ich erst davon betroffen war, etwas genauer.

      Hier will ich euch sagen, was ich von eurer Ausführung halte.

      Nichts.
      Garnichts.


      Bei genauerer Prüfung der von euch angegeben "rechtlichen Einschränkungen", z.B. im Bezug auf Bekanntgabe von Sperren von Spielern, stellt man fest, dass das sich zwar gut anhört..aber das wars dann auch schon. Was fehlt sind z.B. Textausschnitte, Hinweise auf die entsprechenden Paragraphen aus dem Datenschutzgesetz etc. eben alles, was eure Ausführung auch wirklich hieb- und stichfest machen würde. So ist es, wie euer gesamtes Regelwerk, schwammig...nichtssagend....viel heiße Luft und vor allem viel zu viel Spielraum für den Support.
      Nicht für alle, da gibt's auch gute Leute...aber es gibt eben auch diese...ja, nicht so guten und unter denen leiden alle anderen.
      .
      Um ehrlich zu sein....ich bin diesbezüglich im Moment etwas sensibel, denn ich war in den Tagen ohne Forum jetzt selbst von einer Sperre betroffen....und ich muss wirklich sagen, die Begründung dafür treibt mir noch jetzt die Zornesröte ins Gesicht und ja, ich hätte das sehr gerne als Beispiel genommen um hier darzustellen, mit wie viel Selbstherrlichkeit der eine oder andere Supporter bei euch den Button "Sperrung" betätigt. Und wie wichtig es ist, sich konstruktiv im Forum über manche Dinge auszutauschen, auch über Sperren...oder besser, GERADE über Sperren.

      Mein Beispiel ist super für Schulungen geeignet...ein Lehrbeispiel, sozusagen. Es ist alles drin....Schuldzuweisungen in Richtung Kunde, beharrliches Festhalten an einer vorgefertigten Meinung, fehlendes Interesse nach Hintergründen zu fragen, bis hin zu dem Nichterkennen, dass man mit diesem Fall vielleicht jemanden im Team zu Rate ziehen sollte...bzw. den Fall abgeben sollte, weil man ihn selbst eben nicht lösen kann, weil man (im Moment ?? ) vielleicht nicht die Ruhe dazu hat, oder die Kraft....was auch immer. Das sind Dinge, die kommen vor, keine Frage. Und das ist auch nicht als "schlecht" zu bewerten. Als schlecht zu bewerten ist allerdings die Mangelnde Bereitschaft seitens RN Kritik anzunehmen und auf ihren Gehalt hin zu prüfen und ggf. auch mal von einer vorgefertigten Meinung abzurücken....der Titel eures Beitrags und die Ausführungen gehen genau in diese Richtung.

      Fasst man diese gefühlten 150 Zeilen zusammen bleibt unterm Strich folgendes übrig:

      Wir haben Recht und ihr nicht. Und wir wollen auch nicht, dass ihr euch öffentlich dazu äußert.
      Wenn einer bei uns im Support sagt, der Schnee ist grün, dann ist er das....und wenn er der Meinung ist, dass du Kunde was falsch gemacht hast, dann hast du was falsch gemacht...aber die anderen Spieler dazu befragen darfst du nicht, denn sonst kannst gleich nochmal 24 Stunden Sperre absitzen....

      Letzeres wurde mir übrigens tatsächlich angedroht, als ich schrieb, dass ich den Fall gerne mal im neuen Forum zur Debatte stellen würde....

      Nun denn, dann stell ich nicht meinen Fall zur Debatte sondern eröffne mit einer grundsätzliche Betrachtung der Kritikfähigkeit von RN-Supportmitarbeitern....und der Frage, was haltet ihr von dem im Titel stehenden Beitrag ?

      In diesem Sinne
      Uwe
      Es bleibt alles anders. Herbert Grönemeyer.
    • Es ist das alte Lied, dieses totale Verbot, über Mod-Entscheidungen oder Support-Entscheidungen zu diskutieren, stammt aus den Regelwerken, wie sie für obskure Foren verwendet werden, Verschwörungstheoretiker, Missionare usw.
      Dort machen sie Sinn, denn wenn ich mit einem Verschwörer diskutieren würde, dass der Mond keine Scheibe ist, dann wäre ich eine "Schwarze Macht" und müsste entfernt werden, aus dem Forum und besser auch komplett.
      Sie machen auch etwas Sinn in einem Forum, das für Kinderspiele-Plattformen geführt wird, hier sind oft die Forenmitarbeiter die einzigen Erwachsenen weit und breit. Leider haben sich die Regelwerke aus solchen Foren über das Netz verbreitet, weil sie so schön kurz formulierte Verbote enthalten.

      Ich will nicht für eine komplette Freigabe dieser Diskussionen reden. Es sind oft zu viele Emotionen drin, und es sind Vorurteile drin, die nicht korrigierbar sind. Aber ein Betreiber eines Forums sollte sich klar darüber sein, dass in einem Forum für Erwachsene die Wahrscheinlichkeit für Fehler auf beiden Seiten in etwa gleich ist.

      Als Gründe für das Diskussionsverbot wird oft angegeben:

      -1. Die User diskutieren viel zu viel darüber und werden schnell unsachlich und beleidigend.
      --> Klar, die Schuld liegt bei den Usern. Welches Bild hat man von seinen Kunden, wenn man das wirklich als Grund fühlt?

      -2. Wir wollen unsere Moderatoren schützen vor unsachlichen Angriffen.
      --> Wenn ein Mod nicht erwachsen genug ist, nicht selbständig genug, mit Kritik, Beleidigungen und unsachlichen Angriffen umzugehen, dann braucht er eine Schulung, wie das zu machen ist. Ich möchte ERWACHSENE Moderatoren, die in der Lage sind, für Ihre Entscheidungen grade zu stehen, und sie ebenso sachlich zu begründen, wie es vom User erwartet wird.
      Und: ein Moderator, der sich freundlich, aktiv, motivierend und begeistert an den Diskussionen (an den normalen) beteiligt, wird kaum jemals unsachlich angegriffen. Moderatoren, die aktiver und nicht nur strafender Teil der Community sind, müssen gar nicht geschützt werden.

      -3. Alle Menschen machen Fehler.
      --> Ja, aber Moderatoren ebenso wie User. Mit gleicher Wahrscheinlichkeit. Wenn man sich nicht einigen kann, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Entscheidung falsch oder richtig ist bei 50:50.
      Und auch Unternehmen machen Fehler. Allein schon die Zahl der Bugs (Programmierfehler) zeigt doch, dass auch die Unternehmen Travian und BF nicht fehlerfrei arbeiten.
      Wer den Grund wirklich ernst meint, muss davon ausgehen, dass der Fehler gleich wahrscheinlich beim Kunden wie beim Mod liegen kann.

      -4. Das Vorstrafenregister
      Das wird hier ja auch genannt. Klar ist das Information, die der Entscheider haben sollte. Aber ein früherer Bann kann doch nicht Begründung für eine Strafe sein. Im alten Forum gab es so viele dokumentierte Missverständnisse, und ein früheres Missverständnis kann niemals Grund für eine neue Strafe sein. Sollte zumindest nicht. Menschen ändern sich, und darum hab ich mal für ein richtig großes Forum jemanden zu meinem Nachfolger als Forenchef gemacht, den ich ein paar Monate vorher mit einem längeren Bann bestrafen musste, weil die Regeln da eindeutig waren.
      Aber seltsamerweise sind es gerade die engagierten, die nachdenkenden und die User mit viel Zivilcourage, die häufiger bestraft werden als die Langweiler.

      Ich sähe eine bessere Lösung als Artikel über das Diskussionsverbot in einem Verfahren, das die Rechte des Users so stark mache wie die des Moderators:

      +1. Diskussionen über fehlerhafte Entscheidungen werden per privater Nachricht geführt zwischen dem User und dem Mod. Der Mod muss dabei seine Entscheidung sachlich begründen.

      +2. Kommt dabei keine Einigung zustande, so kann der User einen 2. Forenmitarbeiter ansprechen und um Vermittlung, Mediation bitten. Dieser 2. Mod darf dabei nicht bedingungslos seinen Kollegen verteidigen (damit würde er sich vor den Usern lächerlich machen), sondern sollte beide Seiten anhören, und hinterfragen. Ich nenne das immer "Guter Cop - Böser Cop", auch wenn ich das Cop (Polizist) für Mods nicht mag.
      In einigen Foren habe ich gute Erfahrung gemacht damit, auch dem User einen Berater aus dem Kreis der anderen User wählen zu lassen, so dass er nicht alleine da steht (auch vor Gericht darf man einen Verteidiger mitbringen). Diese vier Leute könnten den Fall in einem für alle anderen nicht einsehbaren Forenteil diskutieren.

      +3. Kommt auch bei 2 keine Einigung zustande, wird der Fall an einen angestellten Mitarbeiter übergeben, bei dem der User Berufung einlegen kann.

      +4. Wenn auch der Mitarbeiter gegen den Kunden entscheidet, dann bleibt dem eben tatsächlich nur noch der Rechtsweg offen, falls ihm das Spiel wichtig genug ist.

      Hört sich nach viel Arbeit an, ist es aber nicht. Durch Öffnen der Diskussion in einem kleinen Kreis und durch die Verpflichtung, vermittelnd zu wirken, wächst die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen in das Moderationsteam, und es wird weniger Fälle geben.


      Es geht auch um die Grundeinstellung.
      Für mich sind Menschen, die einen Mod-Job wegen der Macht über die User annehmen, keine Moderatoren, ich möchte Moderatoren, die grade stehen können für ihre Arbeit und ihre Entscheidungen und auch bereit sind dazu. Moderatoren, die ihre Hauptaufgabe darin sehen, die Kunden zu behalten, nicht darin, sie zu bestrafen.

      Und: wenn ich als Mod oder Admin bestrafen muss, sehe ich persönlich darin immer eigenes Versagen. Ich habe es nicht geschafft, mit meiner Tätigkeit als Mod den User zu einem Teil der Community zu machen, ihn zu integrieren. Klar gibt es solche Fälle, die hoffnungslos sind, aber das sind nicht die, die bereit sind, in eine lange Diskussion einzutreten oder auch danach noch mal drüber nachzudenken. Wenn immer ich selbst als Mod oder Admin bestrafe, sehe ich darin in erster Linie eigenes Versagen, und nicht vornehmlich das Versagen des Users.
      Diese Einstellung wurde für mich gefestigt in meiner ersten Ausbildung als Lehrer. Wenn ein Lehrer es nicht schafft, die Disziplin in seiner Klasse zu gewährleisten oder eine gute Arbeitsmoral in der Klasse zu schaffen, dann schimpfen zwar auch alle anderen Kollegen mit der Klasse, aber im Lehrerzimmer oder beim Direktor wird es sehr sehr peinlich für den Versager.

      Moderatoren und Supporter sollten eine Einstellung entwickeln, in der Macht und Bestrafen keine Rolle spielen, sondern die geprägt ist von Begeisterung für das Spiel und die Mitspieler, von aktiver Unterstützung und von dem Willen, die Kunden zu behalten und die Gemeinschaft, die Community zu stärken.
      Marie von Ebner-Eschenbach:
      - Der Klügere gibt nach. Eine traurige Wahrheit. Sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit. -
      - Was nennen die Menschen am liebsten dumm? Das Gescheite, das sie nicht verstehen. -
    • Hallo,

      dein Beispiel ist tatsächlich ein gute Beispiel um zu erklären, warum eine Diskussion über Sperren hier im Forum nichts bringt.

      Uschade wrote:

      Um ehrlich zu sein....ich bin diesbezüglich im Moment etwas sensibel, denn ich war in den Tagen ohne Forum jetzt selbst von einer Sperre betroffen....und ich muss wirklich sagen, die Begründung dafür treibt mir noch jetzt die Zornesröte ins Gesicht und ja, ich hätte das sehr gerne als Beispiel genommen um hier darzustellen, mit wie viel Selbstherrlichkeit der eine oder andere Supporter bei euch den Button "Sperrung" betätigt. Und wie wichtig es ist, sich konstruktiv im Forum über manche Dinge auszutauschen, auch über Sperren...oder besser, GERADE über Sperren.
      Genau das ist das Problem, deiner Meinung nach war die Sperre nicht korrekt. Dies ist deine persönliche Meinung, aber um das zu belegen, müsstest du entsprechend den Dialog mit dem Supporter posten. Das ist nicht erlaubt, zumal dann auch Hintergründe über deine Sperre bekannt würden. Weder der Supporter noch ich können hier aber sagen, du wurdest aus dem und dem Grund gesperrt. Wir können weder erläutern, wie es zu der Sperre kam, noch die Gründe für die Sperre erklären oder auch darlegen, wie wir genau nachweisen, dass ein Regelverstoß vorlag. Die Diskussion wäre also sehr einseitig. Wir dürfen und können keine Details über Sperren bekannt geben. Wenn wir also Diskussionen über Sperren zulassen würden, könnte ein Spieler hier alles was er will schreiben und wir hätten keine Möglichkeit darauf einzugehen. Somit ist es überhaupt nicht möglich, wirklich eine faire, sachliche und vor allem zielführende Diskussion zu führen.

      Wie in dem Thread Warum werden Entscheidungen vom Rail Nation-Team nicht öffentlich diskutiert? beschrieben, hast du die Möglichkeit dich an die nächsthöhere Ebene, dem Customer Service Representative zu wenden, wenn du mit der Entscheidung des Supporters nicht einverstanden bist. Du erreichst ihn unter der E-Mail-Adresse admin@railnation.de.

      Viele Grüße
      Skadi
    • RN Skadi wrote:

      Hallo,

      Genau das ist das Problem, deiner Meinung nach war die Sperre nicht korrekt. Dies ist deine persönliche Meinung, aber um das zu belegen, müsstest du entsprechend den Dialog mit dem Supporter posten. Das ist nicht erlaubt, zumal dann auch Hintergründe über deine Sperre bekannt würden. Weder der Supporter noch ich können hier aber sagen, du wurdest aus dem und dem Grund gesperrt. Wir können weder erläutern, wie es zu der Sperre kam, noch die Gründe für die Sperre erklären oder auch darlegen, wie wir genau nachweisen, dass ein Regelverstoß vorlag.

      Klar, wenn Uschade meint, die Sperre sei nicht korrekt, dann ist das seine Meinung.
      Aber auch die Meinung des Suppoerters/Mods, die Sperre sei korrekt, ist nichts anderes als dessen Meinung.

      Und weil Menschen nun mal irren, gibt es Anwälte, Verteidiger, Schiedsleute, Vermittler, Schiedsrichter und Mediatoren, die zwischen den beiden Parteien vermitteln.


      Und, ähm .... wenn die Sperre gegen Uschade ausgesprochen wurde, warum kann ihm dann nicht der Grund für die Sperre genannt werden? Wer bestraft wird, hat nach meiner Meinung jedes Recht den Grund der Sperre zu erfahren und sachlich begründet zu bekommen, warum eine bestimmte Regel auf sein Verhalten zutrifft.
      Auch ein Richter muss sein Urteil begründen, es reicht nie, dass der einfach feststellt: Sie haben gegen § xyz verstoßen. Das muss bewiesen werden.

      Und wenn es nicht Uschade war, der gesperrt wurde .... dann ist gerade das eines meiner Hauptgründe, über das Verfahren nachzudenken:

      Denn durch das Diskussionsverbot verhindert man die Diskussion nicht, man verlagert sie nur dahin, wo sie nicht mehr kontrollierbar ist.
      Man verlagert die Diskussion und das Zitieren der Supporter-Meinung nach TS, Bloo, Facebook, Twitter, Skype, Spiele-Blogs, die Kneipe. Dort ist die Reichweite viel größer und der Effekt wesentlich schädlicher.

      Darum schlage ich immer wieder vor, nicht so oft mit dem Finger so deutlich auf das Diskussionsverbot zu zeigen, sondern den Usern (Kunden) eine Möglichkeit zu geben, den Fall zu eskalieren.

      Derzeit können sie a) mit dem Mod/Supporter streiten und dann b) die Admin-Mail nutzen, von der derzeit niemand weiß, wer dahinter steckt.

      Meine Idee ist, die Dinge intern zu halten, dem User Möglichkeiten zu bieten das Ding zu eskalieren, einen 2. Mod zu hören, einen User als Vermittler/Verteidiger zu benennen und erst danach, wenn die vier keine Lösung finden, die Entscheidung jenem Admin-Menschen zu überlassen, der letztlich dann auch grade stehen muss, wenn der User klagen sollte.

      Je mehr man dieses Diskussionsverbot forciert und verteidigt, um so mehr sorgt man dafür, dass die Fälle nach draußen getragen werden, dort, wo der Schaden viel größer ist.
      Marie von Ebner-Eschenbach:
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    • Klabbauter wrote:

      b) die Admin-Mail nutzen, von der derzeit niemand weiß, wer dahinter steckt.
      scheint gewollt...und immer darauf achten: eine krähe hackt der anderen kein auge aus

      Klabbauter wrote:

      Auch ein Richter muss sein Urteil begründen, es reicht nie, dass der einfach feststellt: Sie haben gegen § xyz verstoßen. Das muss bewiesen werden.
      hier wird nur auf´s "hausrecht" verwiesen...

      inno aus hamburg in einem der spiele: "dieser spieler ist gesperrt und kann nicht angegriffen oder unterstützt werden"
      GF aus karlsruhe...die prangerliste ist bekannt: spieler x gesperrt wegen y von a bis b

      The post was edited 1 time, last by nein-sager ().

    • Mein Arzt, mein Steuerberater, mein Anwalt und auch mein Psychiater stehen alle unter einer rigiden Schweigepflicht. Und meine sämtlichen Geistlichen meiner sämtlichen Konfessionen auch.
      Aber ich kann diese "Geheimnisträger" jederzeit von dieser Schweigepflicht gegenüber bestimmten Personen oder gegenüber der Öffentlichkeit entbinden. Dann können sie auch meine Belange publik machen und irgendwelche Schweigeverpflichtungen mir gegenüber sind passé.
    • Tschu Tschu wrote:

      Mein Arzt, mein Steuerberater, mein Anwalt und auch mein Psychiater stehen alle unter einer rigiden Schweigepflicht. Und meine sämtlichen Geistlichen meiner sämtlichen Konfessionen auch.
      Aber ich kann diese "Geheimnisträger" jederzeit von dieser Schweigepflicht gegenüber bestimmten Personen oder gegenüber der Öffentlichkeit entbinden. Dann können sie auch meine Belange publik machen und irgendwelche Schweigeverpflichtungen mir gegenüber sind passé.
      Sehr guter Einwand! Danke dafür! Dieses wäre eine Lösung um vollkommen verhärtete Fronten zu lösen oder aber zusätzliche ggf. Neutrale Meinungen hinzuziehen zu können. Dazu müssten aber ausdrücklich ALLE beteiligten an dem "Vorfall" einverstanden sein und eine Klärung wollen. Ein "Ich darf nicht" ist doch in heutigen Zeiten eher als Ausrede zu sehen statt einer offenen und Konstruktiven Diskussionskultur. Gäbe es solche Regelungen und nicht nur die bisherigen sehr auf das Firmenwohl ausgelegten Beschränkungen, dann hätten wir uns hier doch so manches ersparen können und das Spiel hätte ein Sternchen mehr verdient!

      Lg, Winzlingen
      Freie Meinungsäußerung ist ein Grundrecht welches auch Virtuell und vor der Haustür gilt. Wer eine Meinung hat ist Kommunikativ und damit offen für Ideen, Anregungen und auch Kritik. :rolleyes:
    • Ja. letztlich ist das ja auch Teil meines Vorschlages, den ich immer wieder in Foren mit Erfolg ausprobiert hab:
      Beide Seiten ziehen einen Vertrauten hinzu, der dann natürlich informiert wird. Das wäre dann erst mal ein kleiner Kreis, in dem auch allen klar ist, dass die verhandelte Sache vertraulich ist.

      Jedes Forum gibt Möglichkeiten, das unter Ausschluss der Community zu machen. Es bleibt intern, und dennoch hat der Betroffene das Gefühl, eine Chance zu haben, eine größere Chance als im Streit mit einem Supporter, der ja Gesichtsverlust fürchten muss, wenn er von seinem Urteil abgeht.

      Das ist nicht die offene Diskussion, aber es ist ein Schritt weg von Streit mit dem Supporter mit anschließender Beschwerde bei einem, der den richtigen Titel hat. Und der ja auch befürchten muss, dass sein Supporter das Gesicht verliert, dass man mit ihm über fehlende Loyalität redet oder dass er gar einen Supporter verliert, wenn der dem User, dem Kunden Recht geben würde.

      Befangen ist sowohl der Supporter wie auch der Bearbeiter der admin - Mail.
      Marie von Ebner-Eschenbach:
      - Der Klügere gibt nach. Eine traurige Wahrheit. Sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit. -
      - Was nennen die Menschen am liebsten dumm? Das Gescheite, das sie nicht verstehen. -
    • Zu später Stunde mische ich mich auch noch dazwischen.

      1. Sollte ich einem Forennutzer eine Sperre erteilen müssen, bekommt er von mir eine PN warum er gesperrt wurde und ich gehe fest davon aus, dass meine Kollegen das auch so handhaben werden. Per PN können wir uns darüber austauschen - zu welchem Ergebnis dieser Austausch dann auch immer führt.

      2. Selbst wenn Sperren öffentlich diskutiert werden dürften, haben wir garantiert zwischen "völlig berechtigt" und "massiv ungerecht" alle Meinungen, in allen Schattierungen. So sind wir nun mal, was der Eine richtig findet, findet der Andere völlig falsch. Soll heißen, wir haben immer noch kein eindeutiges Ergebnis, nur jede Menge Meinungen.

      3. Eher etwas Persönliches. Teamler wie Moderatoren und Supporter machen ihre Arbeit hier ehrenamtlich. Wir haben einen Beruf, Familie, Hobbys und jede Menge andere Verpflichtungen. Die Zeit, die wir hier im Forum investieren, fehlt uns woanders. Versteht mich nicht falsch: Wir machen das hier gerne, aber irgendwann braucht der Mensch auch mal Feierabend und Freizeit. Die Vorstellung, evtl. jede Sperre oder Verwarnung auch noch öffentlich oder in einem Kreis von Spielern, Teamlern und eventuellen Mediatoren diskutieren zu müssen, erschreckt mich schon etwas aufgrund des zeitlichen Umfanges.

      Also: Ich verstehe, dass ihr die derzeitige Lösung nicht sonderlich gut findet, aber bitte akzeptiert sie.
    • Lokoschlade wrote:

      Per PN können wir uns darüber austauschen

      Lokoschlade wrote:

      Die Vorstellung, evtl. jede Sperre oder Verwarnung auch noch öffentlich oder in einem Kreis von Spielern, Teamlern und eventuellen Mediatoren diskutieren zu müssen, erschreckt mich schon etwas aufgrund des zeitlichen Umfanges.
      wo ist der unterschied? bei der einen version sind richter und verurteilter unter sich...bei der anderen version haben beide ihre "anwälte" dabei...da ist der zeitliche "umfang" auch nicht anders als bei einer PN-konversation (wenn sie denn auch mal zeitnah stattfinden würde)

      Lokoschlade wrote:

      Also: Ich verstehe, dass ihr die derzeitige Lösung nicht sonderlich gut findet, aber bitte akzeptiert sie.
      ein deutliches zeichen das man auch im neuen forum nicht im geringsten an veränderungen zum thema interessiert ist
    • Moin,
      also verstehe ich richtig, du möchtest, dass wenn jemand schreibt: Die "Defragars sind n sch... Volk" dann wird entweder:
      a) ein Tribinal einberufen, das intern darüber diskutiert und eine einstimmige Entscheidung trifft
      b) jeweils eine Umfrage gestartet wird mit allen Spielern, die darüber abstimmen sollen, ob der Post gelöscht wird oder nicht. Dabei entscheidet ist die Mehrheit. (dazu müßten natürlich alle Spieler verpflichtend erst Umfragen beantworten bevor sie spielen dürfen - eine zufällige Auswahl besteht ja nur aus Forenaktiven Spielern)
      Echt jetzt ?
      Also aus anderen Foren kenne ich das nur, dass, wer beleidigend ist und gegen Höflichkeitsregeln verstößt , einen auf den Deckel bekommt. Und das sollte hier auch so auf dem schnellen einfachen Wege gelöst werden.
      Demokratie ist wunderbar - aber in keiner wird z.b. ein Diebstahl öffentlich diskutiert oder eine Volksabstimmung darüber gemacht. Es ist die Verhältnismäßigkeit.
      Das was du möchtest geht in einer Gruppe mit 10 Leuten wunderbar. Aber hier ? ne ne ne.
      LG
      Dörfi
    • nein-sager wrote:

      Lokoschlade wrote:

      Per PN können wir uns darüber austauschen

      Lokoschlade wrote:

      Die Vorstellung, evtl. jede Sperre oder Verwarnung auch noch öffentlich oder in einem Kreis von Spielern, Teamlern und eventuellen Mediatoren diskutieren zu müssen, erschreckt mich schon etwas aufgrund des zeitlichen Umfanges.
      wo ist der unterschied? bei der einen version sind richter und verurteilter unter sich...bei der anderen version haben beide ihre "anwälte" dabei...da ist der zeitliche "umfang" auch nicht anders als bei einer PN-konversation (wenn sie denn auch mal zeitnah stattfinden würde)

      Lokoschlade wrote:

      Also: Ich verstehe, dass ihr die derzeitige Lösung nicht sonderlich gut findet, aber bitte akzeptiert sie.
      ein deutliches zeichen das man auch im neuen forum nicht im geringsten an veränderungen zum thema interessiert ist
      Ich habe keine Ahnung, wer denn "man" eigentlich ist. Für "deutliche Zeichen" bin ich auch nicht zuständig. Ebenso wenig treffe ich hier alleine irgendwelche Entscheidungen über Veränderungen. Ich habe lediglich von einer derzeitigen Lösung gesprochen und dass diese so akzeptiert werden sollte - von euch und von uns. Was in der Zukunft möglich sein wird oder auch nicht kann ich mangels Fehlens hellseherischer Fähigkeiten nicht sagen. Meine Empfehlung an dich wäre, zu lesen, was geschrieben wurde, darauf zu antworten und nicht deine eigenen Schlussfolgerungen daraus als allgemeine Wahrheit zu verkünden.
    • Man merkt schon sehr gut direkt an diesem Thread, das RN einfach nur gut beraten ist, diese Dinge wie hier besprochen eben auf keinen Fall öffentlich oder gar unter Einbindung von "weiteren Spielern als Anwälten oder ähnliches" abzuarbeiten.
      Man kann schon anhand der hier grad wieder aufflammenden Diskussion sehr leicht erahnen, wie das ausarten wurde, hier jede Strafe oder Sanktion noch langwierig und unter Einbeziehung von weiteren zu diskutieren und zu bewerten.

      Dann gibts zu jedem Einzelfall hier einen 4 Wochen langen Thread über 20 Seiten, wo speziell unsere ganzen "üblichen Verdächtigen" sich dann wieder mit ewigen Ergüssen und jeder-weiss-alles-besser - Weisheiten ausbreiten würden.

      Ich finde es völlig richtig - wenn es einen konkreten Fall gibt, der kann zwischen den betreffendem und den zuständigen von RN via PN besprochen werden, Argumente können ausgetauscht werden und dann gibts ne Entscheidung.
      Und die Möglichkeit einer "Revision" bei einer übergeordneten Stelle wurde ja benannt und bestätigt.
      Fertig.
    • Ja, da hast du wohl Recht. Dann muss eben der Mitspieler allein stehen und sehen, wie er sich verteidigt.

      Und wer es nicht ausprobiert hat, kann das von mir vorgeschlagene Verfahren nicht beurteilen. Richtig organisiert ist die ganze Sache in 24 oder 48 Stunden erledigt, mit nur wenig Zeitaufwand für den Mod, den Mitspieler und seinen Beistand.

      Der große Vorteil ist: der Betroffene darf einen Beistand benennen, muss ihm die Sache erklären (oft hat sich das dann schon erledigt) aber wenn es zur Verhandlung kommt, dann steht der Mitspieler nicht alleine gegen den Mod, der im Hintergrund die anderen Mods, die Infos über Vorstrafen und Meinungen der Travians hat.

      Ich hab die Sache viele Jahre so angewandt und viel Zeit damit gespart, in viel größeren Foren.
      Und als ich bei einem anderen Publisher einen Admin erlebt hab, der prahlte, jeden nach seinem Belieben strafen und bannen zu können, ohne jemandem irgendwann was erklären zu müssen, wurde mir klar, wie verloren sich in vielen Foren die angeklagten Mitspieler fühlen müssen. Wenn der Admin revisioniert ... gute Nacht.
      Marie von Ebner-Eschenbach:
      - Der Klügere gibt nach. Eine traurige Wahrheit. Sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit. -
      - Was nennen die Menschen am liebsten dumm? Das Gescheite, das sie nicht verstehen. -
    • Ich muss grad mal reingrätschen...weil da offenbar was falsch verstanden wurde...

      Natürlich wurde mit mitgeteilt, warum ich gesperrt wurde.
      Das hab ich im Eingangspost ja auch geschrieben. Eben, dass der Grund für die Sperre mir jetzt noch die Zornesröte ins Gesicht treibt. Weil es für mich eben kein Grund war...und für den Supportmitarbeiter schon.

      Für mein Verständnis des Regelwerks, habe ich gegen keine Regel verstoßen. Der Supportmitarbeiter hat das genau anders gesehen und deswegen gabs die Sperre.
      Und hier sind wir beim Punkt:
      Es gibt zu viel Interpretationsmöglichkeiten im Regelwerk. Das ist schlecht. Schlecht für den Kunden, schlecht für die Mitarbeiter im Support.

      Die Sahnehaube dabei ist, dass es eben die einen Supporter gibt, die nach einer Erklärung nochmal nachfragen und dann sagen, ok, das kann man in der Tat sehen wie du, lieber Kunde, da werde ich also nicht einschreiten, die anderen aber darauf beharren, dass ein Regelverstoß stattgefunden hat bzw. dass im Moment ein Regelverstoß stattfindet, ohne sich die Bohne für irgendwelche Hintergründe zu interessieren...da liest man aus den Antworten schon raus, dass der Junge / das Mädel schlicht keinen Bock hat oder aber mit der Situation total überfordert ist. Und das geht halt auf Dauer nicht. Da sollte RN einfach mehr darauf achten....auch wenn Schulungen und guter Support Geld kosten...unterm Strich zahlt sich das für ein Unternehmen IMMER aus.

      Und nur um das klar zu machen:

      Mir geht es keinesfalls um die Sperre als solche. Ist sie gerechtfertigt, ist es völlig ok für mich. Hier geht es einzig um das Verhalten des Supports, das, für meine Begriffe, einfach nicht angemessen war.
      Es bleibt alles anders. Herbert Grönemeyer.
    • Ja, das war klar, dass auch in diesem Thread der eine den anderen nicht wirklich versteht, auch mal falsch versteht.

      Und das ist der Grund, warum, wenn zwei sich streiten, eine alte Volksweisheit sagt, dass niemals einer alleine die ganze Verantwortung trägt. Es gibt immer Missverständnisse, immer Fehlinterpretationen ... und wenn einer die Macht hat, den anderen zu bestrafen, dann kann das nur schief laufen.

      Es geht mir um diese Situationen, wo zwischen dem Mitspieler und dem Supporter keine Einigung zu erzielen ist, die Situationen, wo alles im Spieler danach schreit, das den anderen zu erzählen, um abkühlen zu können.

      Die meisten Fälle lassen sich doch tatsächlich schnell zwischen Mod und Spieler klären, die meisten Fälle laufen doch ok.

      Aber diese wenigen, wo der Spieler - wie Uschade - seine Sichtweise einfach nicht rüberbringen kann, und wo der Supporter es einfach nicht schafft, dem Spieler zu erklären, wo genau die Regelverletzung liegt ...

      ... für diese Fälle mach ich den Vorschlag, dass beide Seiten sich beraten lassen sollten, eine zweite Meinung einholen sollten, einen Beistand suchen sollten. Kommunikation landet oft in der Sackgasse, und dann finde ich es einfach besser dass beide jemanden suchen, der sie aus der Sackgasse rausholen kann.

      So wie es jetzt läuft, wenn es wirklich zum Zoff zwischen beiden kommt, wenn die Kommunikation nicht mehr klappt, steht de Spieler hilflos da, darf nichts weiter erzählen, muss alles hinnehmen, mag sich vorkommen wie ein Wurm, der sich am Boden krümmt. Und auf der anderen Seite wird dem Supporter zugemutet, auf seiner Unfehlbarkeit zu beharren, auf dem Verbot, dass sein Urteil angefechtet werden darf. Man macht ihn fast Gott gleich.
      Wurm und Gott sind vielleicht etwas übertrieben, aber die Übertreibung zeigt, wo die Eskalation des Zoffs hinführen kann, man tut beiden keinen Gefallen, sie mit dem Zoff allein zu lassen.

      Und der Mensch, der hinter der admin-Mail steckt? Der soll dann entscheiden, ob er auf den am Boden liegenden Spieler noch mal nachtritt, damit einen Kunden vergrault, oder den freiwilligen Mitarbeiter das Gesicht verlieren lässt? Diese Rolle würde ich nicht haben wollen.

      Darum bin ich immer noch für den Zwischenschritt, beiden Seiten statt Weiterzoffen mit einem (un)fehlbaren Urteil am Schluss die Möglichkeit geben, einen, nur einen anderen dazuzuholen um einen erwachsenen Weg raus zu finden aus der Sackgasse.
      Marie von Ebner-Eschenbach:
      - Der Klügere gibt nach. Eine traurige Wahrheit. Sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit. -
      - Was nennen die Menschen am liebsten dumm? Das Gescheite, das sie nicht verstehen. -
    • Hallo,

      jede Sperre, egal ob Ingame oder hier im Forum, hat einen Grund. Niemand wird Grundlos gesperrt.
      Wir möchten Sperren vermeiden, da auch uns klar ist, dass man damit den betroffenen Spieler verärgert. Trotzdem sind sie notwendig, wenn gegen Regeln verstoßen wird. Die Spielregeln und auch die Community Richtlinien sind dazu da um für ein faires Miteinander zu sorgen.

      Das bedeutet natürlich nicht, dass wir nicht auch Fehler machen. Deshalb besteht die Möglichkeit, sich an die nächst höhere Instanz zu wenden, um die Sperre noch einmal neutral prüfen zu lassen.
      Wir sind hier auch nicht bei einem Gericht ;), es handelt sich immer noch um ein Spiel. Daher wäre es überzogen noch eine extra Schiedsstelle einzurichten oder ähnliches.
      Aber darum geht es auch nicht in dem Beitrag, warum Entscheidungen vom Team nicht öffentlich diskutiert werden. Es geht tatsächlich darum, dass wir nicht offen diskutieren können.

      Hier mal ein Beispiel, dass zwar nicht genau so, aber durchaus ähnlich schon mehrfach passiert ist.

      Jemand schreibt hier im Forum, er hätte wegen des Wortes "Kindergarten" eine Chatsperre bekommen. Jeder denkt natürlich, dass ist völlig überzogen und das wäre es auch, wenn das wirklich der Fall wäre. Jetzt dürfen wir aber nicht schreiben: Das stimmt nicht, der ganze Text lautet "Was soll der Mist, warum hast du mir die Mehrheit geklaut? Du hast das Gehirn eines Kleinkindes, geh doch zurück in den Kindergarten".

      Selbst wenn dem Spieler selber nicht bewusst ist, dass er nicht nur wegen dem Wort "Kindergarten" gesperrt ist, dürften wir ihn öffentlich nicht darauf hinweisen. Damit würden wir ihn zum einen denunzieren und zum anderen gegen den Datenschutz verstoßen. Das wird intern mit dem Support geklärt. Ist der Spieler nicht mit der Erklärung einverstanden, kann er sich an die nächsthöhere Instanz wenden.

      @Uschade: auch wenn du mit dem Verhalten des Supporters nicht einverstanden warst, hast du die Möglichkeit dich an die nächsthöhere Instanz zu wenden. Dann wird es neutral geprüft. Manchmal sind es nur Kleinigkeiten. So habe ich es durchaus schon erlebt, dass eine sachliche Antwort vom Support, vom Spieler als Angriff gesehen wird oder ähnliches. In so einem Fall muss man dann schauen, wie man es besser formulieren kann, um solche Missverständnisse zu vermeiden.

      Viele Grüße
      Skadi
    • Skadi, das ist eine schöne Antwort, aber sie lässt einiges aus der Diskussion außer Acht und sie ist - wieder mal - einseitig, nur eine Sichtweise.

      >>> jede Sperre, egal ob Ingame oder hier im Forum, hat einen Grund.

      Ebenso hat jede Beschwerde über eine Sperre einen Grund.

      >>> Niemand wird Grundlos gesperrt.

      Lies noch mal meinen Bericht über einen Admin eines anderen Publishers, der stolz darauf ist, damit prahlt, User, Spieler und Kunden aus reiner Lust an der Macht zu bestrafen und zu sperren. Ja, auch der hat einen Grund, seine eigene Lust auf die Macht.
      Aber das Ergebnis sind verärgerte Kunden, die solche Dinge mit großer Reichweite im Netz verbreiten, Rufschädigung und Verlust von Kunden.

      >>> Das bedeutet natürlich nicht, dass wir nicht auch Fehler machen.

      Genau. So wie Programmierern gelegentlich ein Bug passiert, treffen Mods und Supporter gelegentlich Fehlentscheidungen. Außer es ist eine wie der o. g. Admin, der es genießt, Menschen zu bestrafen.

      >>> Deshalb besteht die Möglichkeit, sich an die nächst höhere Instanz zu wenden, um die Sperre noch einmal neutral prüfen zu lassen.

      1. Ich möchte nicht in der Haut dieser höheren Instanz stecken. Er hat die Wahl: den Kunden bestrafen oder den Supporter das Gesicht verlieren lassen. Warum gehst du nicht mit einer einzigen Zeile auf meinen Vorschlag ein, einen Zwischenschritt einzufügen, der dieser höheren Instanz die Möglichkeit gibt, zwei weitere Meinungen zu hören und nicht nur die der beiden sich Zoffenden?

      2. Sorry, aber ich bin ganz ehrlich und bezweifle das "neutral". Nicht nur ich berichte davon, andere auch, dass vor und nach dem Abgang von Pegasus von dieser höheren Instanz keine Mail beantwortet wurde, also keine Prüfungsergebnisse berichtet wurden. Dieser Mensch wird immer in einer Zwickmühle sein, denn er hat nur zwei Aussagen von zwei Menschen, die sich streiten.

      >>> Wir sind hier auch nicht bei einem Gericht ;), es handelt sich immer noch um ein Spiel.

      Was uns aber nicht daran hindern sollte, unser Rechtempfinden, unsere kulturellen Errungenschaften in jegliche Urteilsfindung einzubringen.
      Ja, es ist ein Spiel, aber es ist euer Lebensunterhalt, und die 13 bzw. 14 Seiten AGB zeigen deutlich dass für euch wesentlich mehr dahinter steckt als Nureinspiel.

      >>> Daher wäre es überzogen noch eine extra Schiedsstelle einzurichten oder ähnliches.

      Ja, das ist deine Meinung. Ich habe eine andere. Meine Meinung stützt sich auf knappe 20 Jahre Erfahrung in entsprechenden Positionen in Foren ... woher weißt du, um wieviel überzogen so ein Vorschlag ist?

      >>> Es geht tatsächlich darum, dass wir nicht offen diskutieren können.

      Darum bietet diese Forensoftware etliches, dass nicht offen zu machen. Auch die Entwickler von Woltlab kennen die Probleme und haben Lösungen programmiert.

      >>> Hier mal ein Beispiel, ...

      Ich glaube, niemand hat hier nach dem Eingangpost, der ja nur eure Ankündigung als Titel zitiert noch die öffentliche Diskussion gewünscht. Ich lese hier Einigkeit darüber, dass es nicht total öffentlich sein soll, aber die Rolle des allein dastehenden Angeklagten ohne jede Hilfe (erst wenns gekracht hat, kann er die höhere Instanz anrufen), während der Supporter das Team, das Vorstrafen-Register und interne Kontakte hinter sich hat.

      Lass mal das "öffentlich" raus, versuch mal zu sehen, wie ein Kunde, der sich ungerecht bestraft fühlt, tatsächlich fühlt und der sich erst zoffen muss mit einem Supporter, bevor er sich an die höhere Instanz wenden darf, die ihm dann vielleicht sogar vorwirft, wie er sich beim Zoffen verhalten hat ... Denkt euch doch bitte mal in de andere Seite rein.

      >>> Selbst wenn dem Spieler selber nicht bewusst ist, dass er nicht nur wegen dem Wort "Kindergarten" gesperrt ist, dürften wir ihn öffentlich nicht darauf hinweisen.

      Aber er hat ein Recht darauf, den Grund per PN zu erfahren, oder?

      >>> So habe ich es durchaus schon erlebt, dass eine sachliche Antwort vom Support, vom Spieler als Angriff gesehen wird oder ähnliches. In so einem Fall muss man dann schauen, wie man es besser formulieren kann, um solche Missverständnisse zu vermeiden.

      Genau, denn auch ich habe erlebt, dass sachliche Argumente, sogar freundlich vorgetragen, auf Supporter-Seite als Angriff interpretiert werden, dass Sachinformationen mit Quellenbeleg als Lüge bezeichnet werden. Was auf der einen Seite passiert, passiert auch auf der anderen Seite. Ich bitte noch mal darum, sich mehr in den Kunden hineinzudenken.
      Marie von Ebner-Eschenbach:
      - Der Klügere gibt nach. Eine traurige Wahrheit. Sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit. -
      - Was nennen die Menschen am liebsten dumm? Das Gescheite, das sie nicht verstehen. -