Forschungspunkte Rechner

  • hallo
    @ Jalava ich hab nun die wirtschaftliche Effizienz mit reingebracht, dazu steht nun im Tooltip die _Zeitdauer nach der man am besten warten sollte aus wirtschaftlichen gründen.


    Man sollte nur 2 Dinge beachten . Zum einen es sind nur Näherungswerte und zum zweiten man muss die Angaben oben korrekt angeben , hat man einen gemischten Fahrplan kann man die Durchschnitts-streckenzahl und Durchschnitts-wartezeit angeben.
    Da war noch ein dritter Punkt der mir gerade entfallen ist...

  • vielen dank
    ich hoffe nur dass das alles einigermaßen stimmt. Was die relativen angaben also den vergleich der loks zueinander angeht , das hab ich schon einige male auf einem classic server überprüft und das stimmt schon recht genau , was die absoluten zahlen angeht also zB die Fahrtzeit da gibts noch grössere Abweichungen, allerdings sind diese Abweichungen halt bei allen loks gleich und deshalb ist der relative vergleich besser als wenn man die zahlen mit den spieldaten vergleicht. Sollten jedoch grössere Abweichungen zum Spiel da sein bitte ich diese hier zu posten , ich bin mal auf Olivers bericht gespannt den er wie ich ihn bis jetzt kenne sehr sorgfältig ausarbeiten wird ^^


    Im übrigen hab ich vergessen zu erwähnen der Gewinn der nach x stunden im tooltip angezeigt wird bezieht sich auf den gewinn minus wartungskosten nach x stunden ... bin am überlegen den gewinn pro stunde noch irgendwo anzeigen zu lassen , allerdings ist das jetzt schon bischen überladen ...


    und wie immer meine bitte sollten euch Fehler auffallen oder euch eine Idee einfallen bitte teilt es uns hier mit Danke!

  • Nur kurz zur Info: Bei der Zuverlässigkeit bin ich gerade am sammeln von Daten. Den Verschleiß zu ermitteln, da bin ich ziemlich nahe dran. Die Wartungskosten sind noch etwas haarig. Aber! Da das ganze serverbasiert läuft (Verschleiß und Wartungskosten) werden es nicht so vertrackte Formeln sein. Mit ausreichend Daten ist es zu lösen.


    Zum Thema Fahrtzeit: Ich glaub, das ich es endgültig gelöst habe. Hier nachzulesen. Es hat zwar gedauert, aber mit der richtigen Versuchsanstellung war es doch zu lösen. Und Bruno hat mir den entscheidenden Hinweis gegeben.


    Als abschließender Gedanke: Ich ziehe Diagramme vor. Ich bin dabei die Leistungen der Loks einer Epoche im Diagramm darzustellen. Auf der X-Achse liegt die Wartezeit und auf der Y-Achse die Tonnagen je Stunde. Momentan habe ich die Kurven der Stock-Ausführung und dem Vollausbau dargestellt. Bei 6 Loks sind es 12 Kurven.


    Das hört sich etwas verwirrend an, aber letztendlich sieht man an diesen Diagrammen, welche Loks nur Füllmaterial sind.

    Enttäuscht wird man nur, wenn man etwas erwartet, was der andere einem nicht geben kann. Erwarte nichts, dann wirst du nicht enttäuscht.


    Belinda Fuchs

  • vielen dank Oliver
    nach sovielen Hexagonen , wäre die Frage aus meiner Sicht welche durchschnitts- streckenlänge wäre gut ?


    btw nach dem durchlesen des beitrags des developers ist mir ein fehler bei der berechnung auf der seite aufgefallen , denn die beschleunigung verschleisster zuege wird bei mir anders berechnet ich rechne nicht mit dem neuen speed , war mir nicht sicher ob die beschleunigung auch leidet , werde es umgehend korrigieren .

  • Hallo Luke: Die durchschnittliche Entfernung liegt bei etwa 820 m. Das ist über alle Gleise gerechnet.

    Enttäuscht wird man nur, wenn man etwas erwartet, was der andere einem nicht geben kann. Erwarte nichts, dann wirst du nicht enttäuscht.


    Belinda Fuchs

  • supi vielen Dank Oliver ,
    ich hab auch ne kleine neuigkeit..
    wer kette faehrt und das auf die seite bringen moechte , moege bitte folgende url nutzen


    www.profi.rn-rechner.de


    das ist eine subdomain und wollte das erstmal so lassen dass die profi.rn... fuer die kette ist und die normale fuer ein werk
    die profi.rn... seite wird noch oben rum huebscher gemacht , ist also noch in arbeit die ergebnisse sollten aber genauso stimmen wie auf der normalen seite. eine kleinigekeit ist dort angepasster aber das ist wirklich nur eine kleinigkeit auf die ich nicht naeher eingehen moechte werde es aber auf der hauptseite ebenfalls anpassen , es geht halt um die strecken länge ...


  • Ohne Worte.



    Ich will nicht zu weit Off-Topic gehen. Das Bild war sichtbar gewesen. Wir haben aber eine andere Möglichkeit gefunden.

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    Belinda Fuchs

  • So das hat zwar einen Moment gedauert, aber ich denke, dass ich das Problem mit der Berechnung der Zuverlässigkeit und den daraus resultierenden Kosten gelöst habe. Ich bin gerade am überlegen, wie ich das hier präsentiere.

    Enttäuscht wird man nur, wenn man etwas erwartet, was der andere einem nicht geben kann. Erwarte nichts, dann wirst du nicht enttäuscht.


    Belinda Fuchs

  • Oliver du könntest uns erstmal die formel hinschreiben , variabeln so benennen, daß man weiss was das ist, dann koennt ich auch überprüfen ob sie genauer sind als meine und wenn du nichts dagegen hättest würd ich sie dann auf der seite übernehmen ^^
    wäre mal ein vorschlag meinerseits :D

  • Ja, das ist die Frage, die Formeln hier zu veröffentlichen. Was sagen die Macher von RN dazu? Die Formeln sind sehr präzise. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass diese Werte spielentscheidend sind. Aber dennoch bin ich etwas unsicher.

    Enttäuscht wird man nur, wenn man etwas erwartet, was der andere einem nicht geben kann. Erwarte nichts, dann wirst du nicht enttäuscht.


    Belinda Fuchs

  • wenn du sie nicht aus dem code gezogen hast und selber ich sag mal ausgerechnet hast werden sie denk ich nicht 100 % ig uebereinstimmen , aber gut das kann ich nicht entscheiden .
    du könntest deine ergebnisse auch mit denen der seite vergleichen und mir sagen welche besser sind ,bitte bedenke dabei, daß die seite von neuen zügen ausgeht ... .
    hm oder du schickst mir die formeln per pn ^^dann kann ich das auch so überprüfen und wenn sie im quellcode der seite am ende landen sind sie ja auch nicht wirklich öffentlich


    nun gut es liegt bei dir und Herrn Tomson dem community manager .

  • Grundsätzlich wüßte ich nicht gegen welche Regel es verstoßen sollte.
    Ich könnte aber verstehen, wenn Du Dein Arbeit nicht einfach an alle verschenken willst - auch wenn ich selber schon sehr interessiert wäre. Auf der anderen Seite, wenn luke die in den Rechner einbaut, stehen sie ja letztlich auch der Allgemeinheit zur Verfügung. Das ist dann auch die geeignete Stelle, noch mal ein herzliches Dankeschön für die viele und vor allem gute Arbeit zu danken - vielleicht schafft Travian ja auch mal eine angemessene Würdigung.

  • Ich werde alles zusammenfassen und (sofern keine Einwände kommen) die Formeln morgen reinsetzen.


    Was ich definitiv nicht gemacht habe, ist den Code rückwärts aufzurollen. Tatsächlich sind sie nur durch Ableiten aus (den für jeden sichtbaren) Werten hergeleitet worden.

    Enttäuscht wird man nur, wenn man etwas erwartet, was der andere einem nicht geben kann. Erwarte nichts, dann wirst du nicht enttäuscht.


    Belinda Fuchs

  • ich würde natürlich auch auf der seite vermerken , wenn ich Olivers formeln übernehmen würde, und mein ewiger Dank wäre ihm sicher .
    über wünsche wie ich es vermerken soll , solltest du welche haben, können wir gerne reden ^^ und ob du das überhaupt willst.


    nun gut ich hab schon einen Näherungswert also fühle dich nicht von mir unter druck gesetzt , bisher hat sich niemand ueber ungenauigkeit beschwert , natürlich hät ich es gerne genauer...aber das leben ist kein wunschkonzert :D



    Nachtrag: da warst du schneller ^^

  • Hier die langersehnte Formel zum Berechnen des Lokzustands nach Zeit und die daraus resultierenden Kosten. Ich betone es noch einmal: Die Formeln beruhen auf empirischen Daten und sind nicht durch Rückentwicklung der Software erstellt worden. Doch zunächst einige Grundlagen, die leider nötig sind.


    Alte Loks altern schneller als neue Loks.


    Eine fahrende Lok baut in etwa stundenweise ab.


    Eine in der Stadt stehende Lok ändert ihren Zustand nicht. Wenn sie länger als eine Stunde in der Stadt steht, baut sie beim Losfahren sofort um den Verschleiß von einer Stunde ab. Dabei ist es (vermutlich) unerheblich wie lange sie schon dort gestanden hat.


    Eine im Lokschuppen stehende Lok baut auch entsprechend ab. Also wenn man die Lok wartet und in den Lokschuppen stellt wird sie, nachdem man sie herausgeholt hat, beim Losfahren ebenfalls um eine Stunde altern.


    Ein weiteres Merkmal ist etwas schwierig zu beschreiben, aber ich versuche es. Wie schon erklärt altern alte Loks schneller als neue. Aber der Alterungsprozess hat nichts mit dem in den Lokdetails angezeigten Alter zu tun. Irgendwann in der Nacht (nach 2 Uhr) altern alle Loks um einen Tag. Das bedeutet, wenn man am selben Tag früh und abends die gleiche Lok kauft, sie am nächsten Tag um den gleichen Wert altern. Und dabei ist es unerheblich, ob die Lok 24 Stunden alt ist oder vielleicht gerade erst 12 Stunden.


    Höchstwahrscheinlich erfolgt die Berechnung des Abbaus serverseitig. Dafür spricht der Umstand, dass der Zustand einer Lok sich nur ändert, wenn sie einen Betrieb oder eine Stadt erreicht, durchfährt oder von dort abfährt. Ein weiteres Indiz ist, dass wenn man eine Lok wartet sie mit stoischer Gelassenheit weiterfährt. Erst beim nächsten Betrieb bzw. der nächsten Stadt fährt sie mit vollem Tempo weiter.


    Soweit die Grundlagen. Hier nun die Formeln. Nötig sind die Zuverlässigkeit und das Alter der Lok in Tagen. Ich habe es in vier einzelne Rechenschritte aufgeschlüsselt. Die Formeln entsprechen weitestgehend Excel-Formeln.


    Der erste Rechenschritt bestimmt den Basiswert. Hierbei ist die Zuverlässigkeit als einheitenloser Wert einzusetzen. Beispielsweise entsprechen 40% einem Wert von 0,4.
    Basiswert = log10(0,026 - 0,02 * Zuverlässigkeit)


    Der zweite Rechenschritt bestimmt den weiteren täglichen Abbauwert. Das Alter der Lok beginnt logischerweise bei 0 und nicht bei 1.
    Abbauwert = Basiswert + log10(1,025) * Alter in Tagen


    Der dritte Rechenschritt berechnet den prozentualen Abbau je Stunde.
    Abbau = 1 - Potenz(10; Abbauwert) [oder Abbau = 1 - 10 ^ Abbauwert]


    Der vierte Rechenschritt ermittelt dann der Abbau über mehrere Stunden.
    Zustand = Potenz(Abbau; Stunden) [oder Zustand = Abbau ^ Stunden]


    Der Abbau und der Zustand sind immer Werte zwischen 0 und 1. Um den prozentualen Wert anzuzeigen, ist der Rechenwert mit 100 zu multiplizieren.


    Nun zu den Wartungskosten. Die Wartungskosten hängen vom Kaufpreis der Lok ohne Upgrades ab. Da die Formeln mit den Prozentwerten arbeitet ist der berechnete einheitenlose Zustandswert mit 100 zu multiplizieren. Auch hier sind mehrere Werte zu berechnen.


    Der erste Rechenschritt ermittelt den Mindestreparaturpreis. Er entspricht den Wartungskosten einer Lok mit einem Zustand von 98%. Das heißt, wenn eine Lok einen Zustand über 98% hat, diese für den berechneten Mindestpreis gewartet wird.
    Mindestpreis = Kaufpreis * 0,066


    Der zweite Rechenschritt bestimmt einen Faktor.
    Faktor = Kaufpreis * 0,0898


    Der dritte Rechenschritt bestimmt einen Offset.
    Offset = Kaufpreis * 0,039


    Der vierte Rechenschritt berechnet die Wartungskosten.
    Wartungskosten = log10(100 – Zustand) * Faktor + Offset.


    Die Wartungskosten werden grundsätzlich auf die nächste durch 10 teilbare Zahl gerundet. In Excel würde die Funktion RUNDEN(Wartungskosten; -1) bzw. VRUNDEN(Wartungskosten; 10) heißen.


    Bei den Wartungskosten bietet sich natürlich eine Programmverzweigung an. Alles was unter 98% ist muss nach Schritt zwei bis vier berechnet und danach gerundet werden. Bei dem Rest genügt Schritt eins.


    Zum Abschluss ein Beispiel. Eine Schwalbe mit 40% Zuverlässigkeit und einem Alter von 5 Tagen. Im Einkauf kostet sie ohne Upgrades $15.000. Wieviel beträgt der Zustand nach 10 Stunden und wie hoch sind die Wartungskosten?


    Zustandsberechnung:
    Basiswert = log10(0,026 - 0,02 * 0,4) = -1,74472749
    Abbauwert = -1,74472749 + log10(1,025) * 5 = -1,69110817
    Abbau = 1 - Potenz(10; -1,69110817) = 0,97963465
    Zustand = Potenz(0,97963465; 10) = 0,81403183
    Mit 100% multipliziert kommt man auf einen Zustand von 81,4%.


    Wartungskosten:
    Mindestpreis = $15.000 * 0,066 = $990
    Faktor = $15.000 * 0,0898 = $1.347
    Offset = $15.000 * 0,039 = $585
    Wartungskosten = log10(100 - 81,4…) * $1.347 + $585 = $2.294,93, gerundet $2.290.
    Da der Zustand der Lok unter 98% ist, betragen die Wartungskosten $2.290.


    Diese Werte sind auf einem Classic-Server ermittelt und sind wie alles ohne Gewähr.

    Enttäuscht wird man nur, wenn man etwas erwartet, was der andere einem nicht geben kann. Erwarte nichts, dann wirst du nicht enttäuscht.


    Belinda Fuchs

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  • vielen Dank Oliver ich werde das gleich mal in die seite einbauen und mit meinen beobachteten werten vergleichen
    und wie es aussieht kommt das alter der lok doch wieder
    ich meld mich dann so in 1 stunde wieder oder auch später....

  • Immer mit der Ruhe. Ich hoffe, das alles soweit richtig ist und die Formeln stimmen.

    Enttäuscht wird man nur, wenn man etwas erwartet, was der andere einem nicht geben kann. Erwarte nichts, dann wirst du nicht enttäuscht.


    Belinda Fuchs