Klabbauter Master of Secrets

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  • Hallo Klabbauter,

    ich hätte da 2 Fragen, die mir förmlich auf den Nägeln brennen.

    In deiner Signatur steht folgendes:

    "Henry Ford: "Ob du glaubst du schaffst es, oder ob du glaubst, die Limitierungen verhindern das ...

    du hast auf jeden Fall Recht."

    Ob der andere nett oder böse schreibt, deine Bewertung wird immer deinem Vorurteil entsprechen."

    Darf ich fragen, warum du dich auf einen bekennenden Antisemiten und Spendenunterstützer des sogenannten 3. Reichs beziehst?

    »Technisch: Win 10 Pro, Firefox 79.0 (64 bit), Adobe Flash immer aktuell«

    Warum verwendest du im Firefox eigentlich das Adobe Flash Plugin? - Ich kann dir versichern, RN kannst du problemlos im Firefox ohne Flash spielen.
    • Hallo Handelsmeisterin,

      wegen Herrn Ford: es ist die Crux bei Zitaten und klugen Sprüchen, dasa auch die allerschlimmsten Verbrecher kluge und wahre Sätze scprechen können, und total integre, liebenswerte Menschen falsche oder dumme Dinge sagen können. Die "Wahrheit" eines Aphorismus liegt doch nicht in dem, was der Mensch sonst so dachte, sondern nur in dem sachlichen Inhalt.
      Die Psychologie nennt die Erkenntnis "selbsterfüllende Prophezeiung" und es gibt Untersuchungen, das Menschen ein Zitat völlig anders bewerten, wenn man ihnen einen anderen oder keinen Autor dazu nennt.
      Und das passiert leider auch in Foren: Posts werden nach dem Autor bewertet. Von "User A schreibt doch immer nur Unsinn" bis "Genilaler Post, User B, wie immer bei dir." Viel zu oft sagt ein Folgepost, ob wir den User mögen oder nicht, und so rein gar nichts über das Thema. Es ist Tatsache: Menschen lieben ein Zitat, wenn es angeblich von JFK stammt und finden es böse, wenn ihnen Trump als Autor genannt wird.
      Aber danke für die Info, ich werd das mal ändern.

      wegen Flash: ich benutze FF und hab Chrome total deinstalliert. Und Flash hab ich immer noch, weil ich auch anderes mit dem PC tu als RN spielen. Die Siedler braucht immer noch Flash, und ich soll eine Webseite modernisieren, die immer noch ein Flash-Intro hat. Meine Antwort also: ich nutze FF und Flash, weil ich die für andere Aufgaben brauche.
    • Ich denke, wenn du wirklich tiefgründige Zitate wiedergeben möchtest, schau dich einmal bei Albert Schweizer und Albert Einstein um.
    • Ja, die beiden waren gut. Leider aber wird denen sooo vieles zugedordnet, was gar nicht von ihnen ist. Es ist tatsächlich so, dass wir - gerade im Internet, in Foren, Twitter, FB usw. - zuerst den Autor anschauen und dann den Inhalt. Und das bedeutet, dass wir oft Diamanten übersehen, die Menschen gepostet haben, gegen die wir Vorurteile haben, und ebenso Fehler übersehen, die jemand macht, den wir respektieren, schätzen und sogar lieben.
      Denn auch hier im Forum sollen wir nicht offtopic posten ... und dennoch bleiben Posts stehen, die nichts zu Sache sagen, nichts zum Thema, sondern einfach nur den Vorposter auf persönlicher Ebene runterziehen.
    • Ich will dir noch mal Dank sagen für den Hinweis.
      Ich gestehe, dieser Teil der Person Henry Ford war mir nicht bekannt, das Dumme an Aphorismen ist: sie können richtig gut sein, aber sie können von bösen Menschen ebenso beansprucht werden wie von guten.
      Am liebsten mag ich ja eigene ... aber nur ganz selten kommt man auf etwas, das von anderen noch nie so ähnlich gedacht wurde.
  • 💖 You man! Thank you so much for your constant support and effort to keep the discussions here alive and so diverse. Just what the world needs today.
    • Thank you so much, Samisu. That feels so good.
      And I will give a longer reply by PN.
  • Hello
  • Mir wurde angetragen, dass mein letzter Eintrag bedeutet, dass ich kurze Texte für dumm oder wenigstens weniger klug halte. Das steht da allerdings nirgendwo. Darum noch mal zur Klarstellung:

    Kurze Texte sind vor allem eines: kurz. Lange Texte sind vor allem eines: lang.
    Das ist eine physikalische Eigenschaft, ohne Bedeutung, ohne Wertung.
    Es besteht KEIN Kausalzusammenhang zwischen der länge eines Textes und Dingen wie Klugheit, Dummheit, Intelligenz, Esprit, Einfallsreichtum oder sonst was.

    Und unsere modernen Kommunikationsmittel werden immer schmaler, auch ein Grund, warum kurze Texte beliebter werden, das ist ein Trend, der aber auch nichts mit Intelligenz, Klugheit oder den Gegenteilen zu tun hat.

    Also: Kurze Texte können klug, dumm, neutral oder lustig sein. Und lange Texte können klug, dumm, neutral oder lustig sein.

    Daraus folgt: ob ein Text kurz oder lang ist, hat nichts, gar nichts mit dem sachlichen Inhalt zu tun.

    Aber kurze Texte haben einen Vorteil: sie sind einprägsamer, knackiger, leichter merkbar, schneller lesbar und man kann schneller nicken und sie im Kopf behalten. Lange Texte haben den Nachteil, dass man Zeit zum Lesen braucht, und das man vielleicht mehrere Perspektiven in einem Satz erkennen muss.

    Kurze Texte überzeugen schneller und leichter ... um sie aber wirklich gut zu machen, um eine Aphorismus zu schaffen, braucht es viel viel Zeit und Nachdenken.
    Erklären und Begründen ist mit langen Texten einfacher. Das zeigt mein Beispiel unten: "Der Mond ist eine Scheibe, sieht man doch" ... kurz, knackig, eingängig. Um zu erklären, dass das, was man sieht, genau die Kugelform erklärt ... das geht nicht in einer Zeile.

    Dass ich persönlich erst mal lange Texte formuliere, ist eine Eigenschaft, so wie die Augenfarbe, die Hautfarbe, das Alter. Und weil da alles an Erklärung drin ist, alle Gedanken des Gesprächspartners berücksichtigt, alle seine Argumente gewürdigt ... und dann lass ich sie so, weil mir die Zeit fehlt, sie zu kürzen, prägnanter zu machen. Ich freue mich immer, dass ich alle Gedanken meines Gegenübers beantworten konnte, und lass den Text dann so ... lang.
    Das bedeutet nicht, dass mein Text klug ist, oder so klug, wie die Zitate, die ich hier gesammelt hab. Es bedeutet aber auch nicht, dass mein Text dumm ist, es ist einfach meine Erwiderung auf vorher Gesagtes.
    • Ich finde, egal wie lang ein Text ist, er soll unterhaltsam sein, einen inspirieren und authentisch sein. Ich lese mir bei Dir immer ALLES durch, damit ich nicht einen Satz verpasse, der mich anregt nachzudenken, oder bei dem ich Lachen kann oder den ich einfach so noch nie gelesen habe und das mich dann sehr supi unterhält.

      Zeit ist ein Opfer was man immer gerne erbringt, wenn man beim Lesen gar nicht mehr merkt, wie die Zeit vergeht!^^
    • Ja, beide geben der anderen Person Zeit und Aufkerksamkeit. Der Schreiber gibt mehr Zeit, weil Begründungen, Beispiele, Späße ja auch Zeit brauchen, formuliert zu werden. Die lesende Person muss vielleicht etwas mehr (und länger lesen), bekommt aber dafür das, was du aufgeführt hast.
  • Kurze Texte können klug sein und vieles sagen, dann nennt man sie Aphorismen.
    Aber dazu braucht es einen klugen Kopf.

    Und in Zeiten von Twitter, Facebook und Chats sind kurze Texte zwar modern, aber meist nur
    - eine Bewertung, eine Meinung
    - oder Teil einer Sammlung kurzer Ausrufe
    - oder einfach nur Variationen von "Ich bin auch da"

    Beispiele:

    Verschwörungstheoretiker (VT) sagen "Der Mond ist eine Scheibe" und sind stolz, die Wissenschaft mit 5 Worten widerlegt zu haben.
    Ihnen zu widersprechen braucht mehr sle eine Zeile, und allein weil es lang ist, ist es für einen VT schon falsch, wird nicht gelesen, ist Unsinn. Der Scheibenmond ist einfach eine recht dumme Behauptung, aber kurz.

    Wenn es in einem Chat, oder per Twitter von beiden Seiten 10 Texte braucht, um sich für 10 Uhr ins Central-Cafe zu verabreden ... dann haben beide 10 kurze Texte gemacht, und viel Zeit für eine recht simple Sache investiert.

    Eine Aussage wie: "Das ist Unsinn" ... sieht aus als wäre sie klug, weise, abgeklärt und wissend. Aber sie sagt doch nur, dass man keine Antwort hat, und die Sache wahrscheinlich gar nicht verstanden hat.
    • Wer also mit kurzen Texten "diskutieren" mag, kann das bei Twitter, FB, in Chats, auf WhatsApp und wird kein Forum wählen und keinen Blog. Foren und Blogs sind schon durch die Darstellung und die Breite ausgelegt für Erklärungen, Begründungen und Gedanken, die über einen bewertenden Ausruf hinaus gehen.

      "In der Kürze liegt die Würze" heißt es so schön. Das stimmt in beide Richtungen. Ein kluger Aphorismus ist ein pikantes, kluges Ding. Aber viel häufiger zeigt die Kürze, dass man gar keine Argumente hat, nur Meinung oder Vor-Urteil.

      Und wenn das Haupt"argument" gegen eine Begründung ist: "zu langer Text", dann sagt das nichts über die Begründung oder den Autor, sondern promotet nur die eigenen Schwierigkeiten die irgendwo zwischen Lesenkönnen, sinnentnehmendem Lesen und Verstehen liegen.
  • Antonia G. schrieb mir grad eben: "Meine Erfahrung: Vermeintlich sinnlose Regeln werden leicht verletzt, Werte anderer Menschen eher respektiert."

    Wie wahr! Regeln erzeugen Abwehr, wenn man ihren Sinn nicht erfasst. Erst wenn uns der Regelmacher erklärt, welche Werte bei ihm verletzt werden, schlüssig erklärt .... dann wird der entweder sehr nachdenklich, oder er erzeugt Respekt bei uns.
    Wenn hinter Regeln keine Werte stehen, wenn nichts als die Regeln gilt ... dann bekommen die Regelwächter kaum Respekt.
    • Regeln:
      Wer Regeln für das Allheilmittel für Foren hält, dem empfehle ich das Satire-Forum Arche Internetz, in dem es praktisch in jedem Thread Regelbrüche gibt und ihre Bestrafung. Und die Satiriker treffen immer wieder die Sprach- und Argumentationsmuster, die in doch eigentlich kundenorientierten Foren in gleicher Form vorkommen.

      Auch Foren von Verschwörungstheoretikern kommen gerne mit "Regeln!" daher, um User mit anderer Meinung schnell zu entfernen. Wer nicht an die hohle Erde glaubt oder die Chemtrails, ist sowieso ein Beleidiger und muss gebannt werden. VT-Foren WOLLEN User entfernen, wenn diese Taktik und Argumentation (Regelbruch - Bestrafung) von produktbezogenen Foren verwendet wird ... dann entfernt man Kunden, und das kann nicht im Sinne des Unternehmens sein. Integration anderer Meinung, Überzeugen, das kann Kunden halten, sogar begeistern. Bestrafen trägt den Kundenärger hinaus ins weite Internet und schädigt die Reputation des Produkts und Unternehmens.
  • Hier war ein Kommentar zu einem Youtube-Video, das recht gut sachliche Kritik mit den daraus entstehenden Emotionen verband, den Vorteil von Video gegenüber Text ... und die Reaktionen darauf.
    Weil es - auch - um politische Inhalte in dem Video geht, folge ich der Bitte, den Text zu ändern.
    • Mmmh, versuche es doch auch mal deine Texte als Video zu posten, vielleicht kommt das besser an ;-D
      "Kleiner Scherz - lol"
    • Hehe, gute Idee, danke dafür ... aber ich bin als Fotograf besser, meine Videoproduktionen haben nicht den modernen Wackel- und Schrägeffekt ... abgesehen davon, dass mein Äquator nicht in das Format passt ...

      Dennoch, die Texte kommen gut ... ich schrieb ja, sie sind Sammlung dessen, was mir hier auffällt, wo ich Zusammenhänge sehe, also ganz persönliche Meinung und Wertung. Aber meine Kunden mögen genau diese Metaphern und Beispiele für die Ausbildung ihrer Kundenberater und Mods. Das gute ist: sie erfahren nie, wo ich die her hab.
    • Hier stand eine Bemerkung über einen Artikel in der Zeit, der auch das o.g. Video und Reaktionen reflektierte. Auf besonderen Wunsch entferne ich den Text.
    • Auch hier standen Bemerkungen über das Video, dazu Gedanken über Regeln, solche Meinungen nicht zuzulassen im Internet.
      Aus gleichem Grund und Wunsch gelöscht.
  • Wow! Petition der Abiturienta 2019:
    Die Mathe-Prüfung war zu schwer, weil es Textaufgaben waren mit zu langen Texten, die man erst mal verstehen musste. Ob wohl Klabbi bei der Aufgabenstellung beteiligt war?
    • Schonmal in die Statistik der durchschnittlichen Worte geschaut?
      Es gibt doch noch Leute die schlimmer als du sind :)
    • Danke dir, GSB.Auch ich finde interessant, wie viele Worte man postet, wie viel Mühe man sich macht, mir zu sagen, dass meine Posts zu lang sind ... zu schreiben, wie lang das ist, ist einfacher als den Inhalt zu verstehen und zu kommentieren.
      Wie heißt es so schön: Die meisten Menschen lesen nicht, um zu verstehen, sondern um ihre Bewertung über den Vorposter zu schreiben.
  • My pinwall is a collection of comments that consider experiences on this forum for moderator trainings, so those long texts are notes that I save to my pc regularly.

    However: Feel free to add your comments, about the forum, about me, about my thoughts .. feel free to let me know. what you think, also about the game, the services or whatever ...
  • Manche wiederholen ein nutzloses Verhalten immer und immer wieder.
    Wie jemand, der mit dem Kopf durch eine Mauer will und sich eine Beule nach der anderen holt.
    (statt nach einer Leiter zu suchen oder um das Ende der Mauer herum)

    Wenn 500 mal "Weiterleiten" ein Problem unverändert lassen ... wie gut kann man sich fühlen, wenn man dann zum 501. mal postet: "Ich hab das weitergeleitet"?
    • Wenn du immer nur gradlinig, geradeaus, on topic, denkst ... wie willst du dann jemals aus einer Sackgasse raus kommen?
    • Wenn du glaubst, ein anderer Mensch sei schlecht, weil er eine andere Hautfarbe, Religion, Sprache oder Postingverhalten hat als du es dir wünscht und müsse dafür gerügt werden oder bestraft ... was sagt eine Toleranz gegenüber anderen Meinungen dazu?
  • Wir hatten mal eine ganze Menge Programmierer und IT-Fachleute hier im Forum.
    Sie sind immer weniger geworden ... einige kommen ab und zu wieder und schauen ... aber sie schreiben nichts mehr.
    Woran das wohl liegen mag.

    Ganz offtopic dazu fällt mir ein Vortrag von Jim Rohn ein, den er mal in Düsseldorf hielt:
    Was wäre das schön, wenn diejenigen Seminare machen würden, die es nicht schaffen, die Manager, die ihre Kunden verlieren, die Ingenieure deren Brücken zusammenfallen, die Programmierer, die von Bug zu Bug hetzen, die Unternehmer, die eher Unterlasser sind, die Kundenberater, die nicht helfen können ... wir könnten so toll von denen lernen, wie man es nicht macht ...
    Statt dessen hört ihr mir zu, klatscht am Ende höflich und geht nach Hause mit dem Gedanken: "Mann! Hat der wieder viel gequatscht!" .... und macht weiter wie bisher.
  • Gestern: Beginn einer Kommunikations-Schulung für Freiwillige im Bereich Schlichtung, Konflikt-Gespräche beim meinem Wohnungsbauunternehmen.

    Erster Satz auf einem Plakat:
    Die meisten Menschen hören nicht zu, um zu verstehen, sondern um zu antworten.

    Das erklärt die Abneigung von Usern im Forum gegen lange Texte. Es ist nicht nur Lesefaulheit oder teilweiser Analphabetismus (7,5 Millionen Menschen oder 14,5 Prozent der erwerbsfähigen Bevölkerung können in Deutschland nicht oder nur unzureichend lesen und schreiben.)
    Es ist eben auch das lästige Lesen und Wartenmüssen, bis man selbst schreiben kann.
    "Fasse dich kurz!" kann also durchaus der Schlachtruf dessen sein, der gar nicht abwarten kann, selbst zu schreiben.
    • Ich würde das sogar definieren wollen:

      Die Menschen, die viel schreiben, weil sie viel zu sagen haben, was man nicht eben mal kurzgefasst zum Ausdruck bringen kann, haben einfach eine größere, mentale Kapazität.

      Selbst die 85,5 % die gut lesen und schreiben können, werden meist damit maßlos überfordert. Weil sie müssten sich neue Gehirnwindungen wachsen lassen, um keine Kopfschmerzen zu bekommen, um das Alles sich durch die wenig aktiven Gehirnwindungen gehen zu lassen, was Überkapazitätfähige in der Lage sind, von sich zu geben.
  • Menschengruppen zu etwas Positivem motivieren, ist eine Aufgabe, eine Herausforderung. Einzelne motivieren, Gutes für eine Gruppe zu tun, ist einfacher.

    Noch viel leichter ist es, eine Gruppe zu motivieren, gemeinsam gegen Einzelne zu agieren, wenn so eine Gruppe glaubt, gerechten Hass zu empfinden, dann kann man ihnen jedes Stöckchen hinhalten ... sie werden drüber springen. Und sich dabei ganz toll fühlen.
  • On Topic und Off Topic.

    Wenn es um ein Problem gent, dann ist das Problem, die Symptome, on topic. Um die Ursache zu finden und damit einen Weg raus aus dem Problem, muss man off topic denken ... lösungsorientiert, Ursachen finden und diskutieren. Eine DIskussion soll Lösungen, Kompromisse, Ideen, Einigung bringen, also muss man außerhalb der Symptome denken.

    Wenn das Problem eine laufende Nase ist, dann kann man on topic über Nasensprays, Tropfen, Schleimhautabschweller diskutieren, wohlgeordnet, übersichtlich. Wenn die Ursache des Schnupfens aber eine Immunschwäche ist, dann ist das Immunsysem off topic, die Frage nach gleichzeitigem Hautausschlag noch mehr ... aber beides unübersichtlichen Fragen könnten die Lösung darstellen.

    Off Topic ist nicht immer schlecht. Denn On Topic fokussiert das Problem, Off Topic ist oft das Denken raus aus dem Problem.

    On Topic Menschen sind oft die Bewahrer der Probleme, denn es gilt immer noch:
    Wenn du nicht die Lösung bist, dann bist du ein Teil des Problems.
  • Ich finde die neue Werbung von Viessmann in Bussen und Bahnen sehr gut:

    LABER NICHT! Wir suchen Menschen, die zuhören - Customer Care
    • Auch sehr schön: die Killerphrasen-Serie "Phrasen aus der Hölle" von t3n.de
      Die Idee dahinter, wie man mit Menschen (Mitarbeitern, Kunden) umgehen sollte, warum das also Höllen-Phrasen sind, wird in Foren leider viel zu oft nicht gelebt.
    • Interessant:
      Da wünscht sich jemand die Ignore-Funktion, damit sie mich ignorieren kann. Ich bin definitiv dafür, denn dann muss ich auch ihr Feedback auf meine Posts nicht mehr lesen.
  • Neue Siggi:
    Ob Forum oder RL: jemanden anprangern, macht nur öffentlich Spaß. Loben hingegen passiert per PN.
    Auge in Auge zu seiner Anprangerei stehen, das braucht anscheinend Mut, viel Mut. Und keine Angst vor der Antwort.
    Die gute Nachricht: auch in diesem Forum überwiegen die lobenden PNs die öffentichen Meckereien.
    • Aus einer Dreier-Runde mit einem Bild-Redakteur und einem Bundestagsabgeordneten weiß ich: die Bildzeitung verkauft sich deutlich schlechter (ein Drittel bis zur Hälfte weniger) mit positiver Schlagzeile.

      Viele Foren machen das nach: Gelobt wird ganz privat, per PN, im Spiel, im externen Chat. Dort gibt es Anerkennung, Respekt, Zustimmung und die Bitte um mehr davon.
      Öffentlich machen es Forenuser oft wie die Bild: nichts Gutes, sondern immer nur feste druff! Und ja, oft ist es nicht der Inhalt, sondern der falsche User, der da postet. Und als Begründung wird keine Begründung gesagt, sondern nur auf die Person geschimpft.
      Es ist wie bei der Bild, je mehr man eine andere Person nicht wegen der Sache, sondern wegen ihrer Schlechtigkeit vorführt, um so beliebter macht man sich in vielen Foren.

      Die Menschen lernen wirklich von dem, was sie täglich lesen. Und sie kaufen bzw. liken genau das.
  • Wenn die falsche Person etwas Richtiges sagt, dann kann das nicht gut sein.

    Das sagt meine derzeitige (16.9.18) Signatur. Sie bestätigt sich täglich in diesem Forum.

    Die Aussage wird bestätigt durch viele viele Studien. Es ist eine menschliche Eigenschaft, dass wir eher einem Menschen zustimmen, den wir mögen als einem, den wir ablehnen. Und das bedeutet: wenn jemand, den wir - aus welchem Grund auch immer - ablehnen, etwas sagt, dann regt sich Widerspruch in uns, dann wollen wir widersprechen. Wir bewerten gleiche Texte nicht nach ihrer Aussage, sondern nach ihrer Quelle, der Person, der Religion, der Philosophie.

    Viele Studien bestätigen das. Man legt Leuten Aphorismen vor, und sie mögen die oder lehnen die ab. Wenn man die Quelle dazu nennt (Bibel, Trump, Goethe, Ghandi, Koran, ....) verändert sich das Ergebnis, auch wenn die Quelle falsch angegeben wird.

    Eine Studie, die mich beeindruckt hat:
    Man hat je 1000 Jugendlichen Informationen über ein historisches Massaker vorgelegt. Die gleiche Geschichte, nur in einer Version waren die Soldaten vom eigenen Volk, die andere verlegte die Infos nach China.
    Bei der Version, dass das Massaker vom eigenen Volk ausgeführt wurde, sagten 60%, es sei wohl gerechtfertigt gewesen. Bei der Version über ein anderes Volk (hier China), waren es nur noch 7%.

    Es ist eine menschliche Funktion, dass wir eher zustimmen, wenn wir den Autor mögen. Und dass wir sehr aggressiv ablehnen, die Person statt der Sache angreifen, wenn wir den Autor nicht mögen, oder glauben, der sei dumm oder inkompetent, besserwisserisch oder ein Angeber.

    Die Sache selbst bleibt dann eben auf der Strecke ... aber wir haben's ihm gegeben.
    • Als Siggie:

      Es ist menschlich: Wenn die falsche Person etwas Richtiges sagt, dann kann das nicht gut sein.
      Es kann noch so richtig, hilfreich, gut, nützlich, informativ sein ... wenn es der Falsche sagt, ist es böse.
      Nicht meine Meinung, sondern wissenschaftliche Erkenntnis.
    • Wenn die richtige Person etwas Falsches sagt, dann ist das doch auch nicht gut? :) *lach* - Aber dann ist das nicht böse, sondern einfach nur nicht richtig nachgedacht :D
  • Terry Pratchett beschreibt in "Einfach göttlich" das Problem mit der Macht und den Regeln sehr gut.

    Da macht Brutha, der später Prophet genannt wird, dem Gott Om klar: Regeln müssen für beide Seiten gelten, für die Menschen UND für den Gott. Das Zerstampfen von Städten macht den Gott klein, nimmt ihm die Gläubigen, macht ihn einsam und unbedeutend.
    Fairness ist, wenn der Gott sich selbst an die Regeln und Gebote hält, die für die Menschen gelten. Und dann ist Zerstampfen von Städten nicht gut für seine Zukunft.
    Ist es nicht mit Foren genau so? Auch im Forum gibt es "göttliche Macht", aber ihre Anwendung fällt auf die zurück, die sie anwenden, vor allem wenn sie ihre Macht nutzen, um selbst außerhalb der Regeln und Themen zu posten.

    Ein Diskussionsforum ist eine Versammlung von Usern, ein Meeting von Menschen, Diskussion, Auseinandersetzung mit Themen und auch das Schauen über den Tellerrand von Themen.
    Versammlungen, Meetings, Diskussionen können auf faire Weise nur ablaufen, wenn es eine Geschäftsordnung gibt. Aber wenn Anträge zur Geschäftsordnung tabu sind, wenn die Geschäftsordnung selbst tabu ist, dann ist eine Versammlung, ein Meeting, eine Diskussion nur ein Schauspiel, eine Farce.
    • Studien zeigen, dass bereits Kleinkinder wissen/merken:
      Manche Menschen werden zu Anführern, weil man ehrlichen Respekt entgegenbringt – - bei anderen spuren wir vor allem deshalb, weil sie Angst verbreiten, ihre Macht anwenden und Schwächere drangsalieren

      Renée Baillargeon von der University of Illinois. »Kleinkinder verstehen, dass man Anführern auch dann gehorchen muss, wenn sie gerade nicht zugegen sind. Tyrannen hingegen muss man nur dann Folge leisten, wenn sie anwesend sind.«

      Und das bedeutet: ob man als Forenadmin charismatischer Anführer ist oder "Tyrann", merkt man am Schreibverhalten der User, wenn man weg ist.
  • Der Luftfahrtpsychologe R. Kemmler hat in einem Interview zu den kürzlichen Kommunkationspannen mit Kunden/Passagieren auf deutschen Flughäfen Stellung genommen. Was er sagt, gilt eigentlich für alle Unternehmen:

    - Volle Transparenz. Sobald eine Ankündigung erkennbar unvollständig, verharmlosend (genieße das Spiel ohne diese Funktion) oder selbstverständlich ist (wir kennen den Bug und arbeiten dran), WISSEN die Kunden, dass da was "im Busch ist".

    - Die Unternehmen müssen schneller sein als die Medien. Und auch schneller als Twitter und die anderen sozialen Medien im Internet. Ansonsten dürfen sie nur noch auf Negativmeldungen, Fake-Meldungen und Leute reagieren, denen es Spaß macht, das Chaos (oder die Angst) zu vergrößern. reagieren. Infos, dass alles in Ordnung sei, werden dann nicht mehr geglaubt, sonder belacht.

    - Mitarbeiter mit Kundenkontakt brauchen Schulung, Schulung, Schulung ... und Schulung.
    Auf Flughäfen denken sie oft nicht an die Flugangst der Angesprochenen, Internet-Dienstleister vergessen die Sorge ihrer Kunden um Datensicherheit und ihr eingezahltes Geld.

    - Wer nicht bereit ist, eine schnell reagierende Hotline einzurichten und anzubieten, wird sich bei Problemen alle anderen Kommunikationsmöglichkeiten verstopfen.
    • Auch über Kommunikation, aber diesmal intern zwischen den Abteilungen, berichtet die FAZ.

      In den Artikel wird klar: wenn die BWLer und Kundenbetreuer nicht wenigstens etwas programmieren können, verstehen sie die Programmierer und die Auswirkungen von Bugs einfach nicht ... treffen falsche Entscheidungen oder informieren die Kunden falsch.
      Und ebenso umgekehrt, ein Progger ohne Verständnis für BWL oder Mathe tut sich schwer.
      Nach Meinung der FAZ aber ist ein gewisses Verständnis mindestens einer Programmiersprache heute für fast jeden Job in jedem Unternehmen wichtig ... einfach damit man sich untereinander versteht.
  • The 10 Commandments of Logic

    Ad hominem — Thou shall not attack the person’s character, but the argument.
    Straw man fallacy — Thou shall not misrepresent or exaggerate a person’s argument in order to make them easier to attack.
    Hasty generalization — Thou shall not use small numbers to represent the whole.
    Begging the question — Thou shall not argue thy position by assuming one of its premises is true.
    Post Hoc/False cause — Thou shall not claim that because something occurred before, it must be the cause.
    False dichotomy — Thou shall not reduce the argument down to two possibilities.
    Ad ignorantum — Thou shall not argue that because of our ignorance, claim must be true or false.
    Burden of proof reversal — Thou shall not lay the burden of proof onto him that is questioning the claim.
    Non sequitur — Thou shall not assume “this” follows “that” when it has no logical connection.
    Bandwagon fallacy — Thou shall not claim that because a premise is popular, therefore it must be true.
    • 1. Greif das Argument an, nicht die Person.
      2. Ändere oder übertreibe das Argument des anderen nicht, um es leichter angreifbar zu machen.
      3. Vermeide Generalisierungen und die Ausweitung von Einzelbeispielen auf das Ganze.
      4. Argumentiere nicht mit deiner Ansicht, wenn du nur annimmst, die Voraussetzung dafür sei richtig.
      5. Nur weil etwas vorher passiert ist, muss es nicht die Ursache sein.
      6. Argumentiere ein Argument nicht runter auf zwei Möglichkeiten.
      7. Nur weil du etwas ignorieren willst, folgt daraus nicht, dass etwas richtig oder falsch ist.
      8. Lege die Beweislast nicht auf den, der deine Behauptung in Frage stellt.
      9. Versuche nicht eine Schlussfolgerung aus zwei Dingen, wenn sie keinen logischen Zusammenhang haben.
      10. Nimm niemals an, etwas sei richtig, nur weil es auf einer populären Vorannahme beruht.
  • Ganz am Anfang (nach dem Abi) wollte ich Lehrer werden.
    Und hab fürs Leben gelernt: wenn eine Klasse tobt, undiszipliniert ist, laut ist ... dann wird dafür nicht die Klasse als schuldig gesehen, sondern der Kollege, der sie nicht zu freundlichem Miteinander motivieren kann. Der arme Kollege, der den Flur der Schule beschallt hat und dann ins Lehrerzimmer kommt ... Pädagogen wissen, wer verantwortlich ist, und sie zeigen das dem Verantwortlichen.

    Oder auch: der Fisch stinkt vom Kopf. Das gleiche Symptom, das Manager oft nicht verstehen: sie sagen sie hätten die bösen Mitarbeiter erwischt, sie sie strafen müssen dafür. Versagt hat aber die Führung, weil sie die Fähigkeiten der Mitarbeiter nicht zu nutzen versteht.

    Disziplin ist keine Einbahnstraße. Wer sind über mangelnde Disziplin beklagt, ist einfach nicht in der Lage zu erkennen, was die Mitmenschen motiviert und wie es ganz vorteilhaft genutz wird, eine Klasse, ein Unternehmen oder auch ein Forum zu organisieren.
  • Regeln .... sollten sich Menschen nach den Regeln richten, oder die Regeln nach den Menschen. Sollen die Regeln die Menschen regieren, oder sollen Menschen Regeln so machen, dass sie gut zusammenleben?
    Oder ist nicht der SINN hinter den Regeln, der Sinn im Miteinander der Menschen, dieser Sinn der Gemeinschaft das, was die Regeln bestimmen sollte?
    Und wäre es nicht besser, anstelle von Strafen, diesen Sinn hinter den Regeln den anderen vor zu leben?

    Also: Sollen die Menschen Diener der Regeln sein, oder sollen die Regeln dem Miteinander der Menschen dienen?
    • Auch zu Regeln:
      Ein Landschaftsarchtekt baute einen neuen wunderbaren Park, aber ganz ohne Wege. "Wo sollen wir die Wege bauen?" fragten seine Helfer, und er sagte: "Sät überall Gras ein, und dann wartet etwas."
      Nach zwei Monaten kam er mit den Helfern und den Pflastersteinen für die Wege, zeigte ihnen den Park und sagte: "Seht ihr, die Menschen kennen die besten Wege, sie haben sie für uns markiert, die besten Wege selbst gefunden. Dort, wo sie die Pfade ausgetreren haben, baut jetzt die Wege, damit die Menschen noch sicherer durch unseren schönen Park spazieren können."

      Wege und Regeln ... gemeinsam haben beide: Die Menschen finden sie selbst, in der Gemeinschaft, miteinander ... je mehr sie von oben bestimmt werden, um so mehr gehen die Menschen abseits der Wege und Regeln ... durchs Gras.
    • Folgerung: Wenn man immer nur auf Regeln pocht, statt miteinander Spaß zu haben, wenn man konstruktive Kritik nur noch als Kritik sieht, wenn man sich immer nur gehetzt fühlt, wenn man immer wieder glaubt, strafen und verbieten zu müssen ... könnte das nicht auch ein Zeichen sein, dass auf der eigenen Seite was schief läuft ... oder dass man die Gemeinschaft von der eigenen Position nicht überzeugen kann?
      Kann es wirklich sein, dass immer nur die anderen Schuld haben, Regeln brechen, Fehler machen?
    • Ich würde gerne ein Zitat bringen: "Behandelt die Menschen stets so, wie ihr von ihnen behandelt werden möchtet." Man nennt dies die goldene Regel.

      Ist diese Regel verkehrt? Wenn ich gut behandelt werden will, dann liegt es an mir. Doch leider funktioniert das nicht immer. Ich bemühe mich, niemanden schlecht zu behandeln. Trotzdem gibt es Menschen, auf denen gutes Handeln nicht abfärbt.

      Ist daher die goldene Regel obsolet? Würde die Beachtung dieser einfachen Regel die meisten Probleme im Zusammenleben gar nicht erst entstehen lassen? Müsste dann noch ein kompliziertes Regelwerk nötig sein? Wer ist schuld: Eine Regel oder derjenige, der die Regel missachtet?

      Vielleicht noch ein Beispiel: Bin ich schuldig, wenn mir etwas gestohlen wird, nur weil ich einen Moment unachtsam war? Ist nicht der Dieb der Schuldige?
    • Ja, die goldene Regel gilt. Nur ... gemeint ist nicht getan. Wenn jemand glaubt, mich korrekt, regelgerecht, fair ... gut behandelt zu haben, so ist das SEINE Bewertung, meine kann ganz anders sein, vor allem, wenn der andere sich nicht in mich hineinversetzen kann.

      Und anderer Fall: wenn einer immer etwas falsch macht ... Alk trinkt, Bugs programmiert, in der Stadt 80 fährt, falsche Bewerbungen schreibt, seine Kinder anschreit ... helfe ich ihm dann, wenn ich ihn "gut" behandle, ihn lobe, ihm die Antworten gebe, die er hören mag, ihn so behandle, wie er behandelt werden mag ... bringt ihn das raus, oder bringt ihn das nicht nur immer tiefer rein?

      Und das mit der Schuld ... eine meiner weisesten Trainerinnen hat mich gelehrt, in ALLEM danach zu forschen, inwieweit nicht beide Seiten interagiert haben. Nicht um das Opfer zum Täter, zum Schuldigen zu machen, sondern um dem Opfer Wege zu zeigen, gar nicht erst Opfer zu werden.

      Danke, Chrysos für deine Gedanken.
    • Guttum ist oft hilfreich, aber nicht immer nützlich und erst Recht nicht das einzigste Mittel. Ich denke, dass eine gute Führung darin besteht, stest zu loben, zur rechten Zeit zu tadeln, geduldig zu erklären und manchmal, sehr selten, kann man tun was man will, weil derjenige sich eigentlich gar nicht mit dir beschäftigt, sondern die ganze Zeit nur mit sich Selbst ein Problem hat. Und weil er es nicht lösen kann, versucht er dies zu verstecken hinter Arglist, Täuschung, Ignoranz und Intrigen... Dann hilft nur noch Eines, diesen zu lassen, wenn er nicht bereit ist, wieder bei sich selber zu schauen.
  • wäre nett wen du mal wieder Zeit findest über das zu plaudern was so in deiner Inaktivität hier in RN passiert ist
    • Gute Idee, und ganz lieben Dank für die Aufmerksamkeit. Ich bin ja gar nicht inaktiv, nur freiwillig schreibfaul im Forum aus Gründen, die ein andermal diskutiert werden müssen.
      Und vielleicht bekomme ich grad deshalb mehr mit, denn wie du wollen die Menschen reden, ihre Sorgen und auch ihre Beobachtungen und Vorschläge los werden.
      Ich bin ingame zu erreichen auf Golden Gate, Neuschwanstein und Kohlekasten.
      Und ich bin sehr interessiet am Plaudern, grad bei dir wird ja viel geschimpft, aber wenn man mit dir redet, kommen da sehr interessante Quellen zutage.
  • Mein Profil ist derzeit sehr beliebt. Das finde ich gut.

    Seid mir alle herzlich willkommen.

    Und danke, dass die, die es merken mir sagen, dass ich wiederkommen soll, und dass es recht viele sind. Es gab noch keinen, der mir schrieb, ich solle wegbleiben. Das tut gut, danke euch allen.
    Ja, ich poste derzeit nur, wenn einem User so gar nicht geholfen wird, oder er falsche Tipps bekommt. Alles andere ist eine Frage der Zeit und von Kompromissbereitschaft.
    • ne, das kann nicht sein...die besucher sind nur so enttäuscht,weil das forum mitlerweile so wenig text enthält, das sie genug zeit haben um unsinnige profilbesuche machen zu können :)
    • Für einige der heute letzten 10 kann ich das bestätigen, Klara, andere hatten andere Intentionen. Sie sind mir dennoch allel willkommen, über Pfingsten gibt es bei mir immer Kaffee und ein Stück des Marmorkuchens vom Lila Bäcker. Beides ist reichlich da.
    • Auf jeden Fall sag ich Danke an alle, denen auffällt, dass ich weniger poste, und die das nicht mögen. Das tut gut. Aber bitte habt Geduld, es gibt eine Zeit des Postens und es gibt eine Zeit des Zuschauens.
    • Zitat: "es gibt eine Zeit des Postens und es gibt eine Zeit des Zuschauens". Tatsächlich gibt es für alles eine Zeit.
  • Forenweisheiten:

    Wie kommt es, dass Menschen ein Diskussionsforum nutzen, wenn sie stolz darauf sind, sich bei langen Texten einen Bruch zu heben? Sollten die nicht besser Twittern oder Facebook besuchen?

    "Ziviler Ungehorsam" wird oft als Tugend beschrieben, die in Kulturen mit erfolgreich gelebter Demokratie immer wieder nötig ist. In Foren, die verbieten Mod-Aktionen zu diskutieren, ist diese Tugend deutlich eine Untugend, die eben nicht in die Kultur des Forums passt.

    Wenn ein Mod oder Admin nicht bereit (oder fähig) ist, ein Gegenargument gegen seine Aktion ebenso sachlich zu erwidern, wie das von Usern verlangt wird ... dann fährt er irgendwie auf dem falschen Gleis, oder seine Begründung ist falsch. Wenn er dennoch auf seiner Entscheidung beharrt, fehlen im Charisma und Rückgrat.

    Wann ist ein Foren-Mod ERFOLGreich? Wenn er möglichst viele Regelverletzungen entdeckt und bestraft oder wenn er mitten in der Community neue Freunde findet und hält?

    Es läuft grundsätzlich was schief beim Verständnis von Regeln und deren Sinn, wenn User beginnen stolz ihre Banns zu zählen. Noch schlimmer, wenn Mods das tun (hab ich bisher nur in Satire-Foren gesehen).

    Rein theoretisch (und auch praktisch) kann ein Forum ganz ohne Mods auskommen. Aber ein Forum ohne User ist gar keines.

    Kommunikation steckt voller Missverständnisse. Darum fragt man besser nach. Nur von Mods verlangt man bisweilen, dass sie ihr Urteil ohne Rückfrage und endgültig und indiskutabel fällen. Eigentlich braucht solche Forenpolitik gottgleiche Wesen.

    Was ich mich als Mod immer gefragt hab: Wer ist eigentlich wichtiger für das Unternehmen? Ich als Mod, oder der Kunde, den ich grad bestrafen will?

    Wenn man als Mod oder Admin immer nur bestrafen "muss", was ist dann wahrscheinlicher? Dass man all die Bösewichter des Landes ins Forum geholt hat, oder dass man seine Kunden nicht adäquat ansprechen kann, den Draht zu ihnen nicht findet?

    Forenbetreiber haben immer mehrere Möglichkeiten. Zwei davon sind: a) die Demonstration ihrer Macht und b) mit der Community nach Lösungen suchen. Möge die Weisheit mit euch sein.

    Ist ein aktives Forum ein gutes Forum, oder eines, das zu viel Arbeit macht?

    Sind Querdenker, die Ideen entwickeln, offtopice Bösartigkeit , so dass die Essenz eines Forum ist, auf keinen Fall die Blumen an der Bahnstrecke zu bemerken und zu erwähnen?

    "Es ist alles gesagt", eine mächtige Killerphrase, die die Diskussion stoppen soll, die anderen User ruhig stellen soll. Gerne benutzt von Forenpolizisten. - Shall the last word ever spoken be why.
  • Fragen, immer wieder gestellt, nie beantwortet:
    1.) Ist das Spiel noch im Beta-Test-Status oder nicht?
    2.) Könnten zu den Serverstart-Ankündigungen nicht auch die ES-Sieger, Stadt und Region, genannt werden?
    3.) Sind die 30-50 Javascripte hinter den Werbevideos sicher?
    4.) Warum gibt nie einer der Verantwortlichen Erklärungen für Fehlleistungen ab?
    5.) Warum sagt man uns nicht, welche der Javascripte bei Werbevideos unbedingt nötig sind?
    6.) Warum stellt ihr euch nicht den Diskussionen, die am meisten interssieren, aber "verboten" oder "Interna" sind? Sind wir unmündig, so etwas zu überdenken?
  • i was playing firebox and its vanished where has it gone
    • They are resetting manually, it should be back now.
  • Die schlimmsten Fehler machen wir Menschen, wenn wir uns ganz sicher sind, wenn wir uns total im Recht fühlen. Weil wir dann gar nicht merken, dass wir im Unrecht sind, etwas missverstanden haben, weil wir und Korrekturen verschließen, und jede weitere Aktion unfaires Nachtreten ist.
    Dabei sollten wir doch wissen: Immer, wenn wir nur eine einzige Lösung sehen, haben wir alle anderen Möglichkeiten ÜBERsehen.
    • Interessante Betrachtung. Ich überlege schon seit einiger Zeit, wen Du damit meinst. Wenn ich das Forum lese, dann kann ich mich des Gefühls nicht erwehren, dass so mancher User unfair nachtritt. Aber vielleicht täusche ich mich nur.
    • Danke, Chrysos. Ich hab den Spruch von meinem ersten NLP-Lehrer, Klaus Grochowiak, das war in den 90-ern. Es ging um den Umgang mit Glaubenssystemen, Werten, unserer Hierarchie von Zielen ...
      Ich meine damit keinen speziellen. Aber es ist so: die Geschichte lehrt, dass wir am grausamsten zu anderen sind, wenn wir total der Meinung sind, vollkommen im Recht zu sein, andere Rassen, Religionen, Kulturen, Lebensweisen ... auszurotten. Und wie im Großen gilt das im Kleinen ... wenn wir total überzeugt sind von unserer Meinung, wenn wir so stolz auf unsere Meinung sind, dass wir aufhören von anderen zu lernen, ihr Beispiel überhaupt zu betrachten, ...
      ... dann lesen wir im Text des anderen nur unsere Abneigung und übersehen, dass da ein Mensch aus Fleisch und Blut für uns schreibt, einer der genau das gleiche Recht auf seine Gedanken hat, wie wir das für uns in Anspruch nehmen
      ... und ja, aus der Sicht anderer und auch in Foren, sieht das sehr sehr unfair aus, und der User oder auch Admin mit der festgemauerten Meinung hat kaum eine Chance, das Positive im anderen Menschen bemerken. Viele fangen dann an, gezielt nach allem Negativen zu suchen
      ... und ausrotten zu wollen.
      Wann immer in der Geschichte Menschen verfolgt und ausgerottet wurden, ging es zu Beginn um das eigene Revier; aber als Zivilisation dazu kam, fühlten sich die Ausrotter immer total im Recht.
      Hier könnten Vermittler nützen ("Vermittler" ist eine übersetzte Bedeutung von "Moderator"), die in der Lage sind, um diesen festgefahrenen Glauben herum einen guten Austausch zu ... vermitteln und dem festgefahrenen Menschen etwas Flexibilität wiederzugeben.
  • Denke mir,das einige die Wappen kopieren um zu provozieren ^^ da kommt dann aber doch ein wenig spass auf ;) ist ja schon langweilig genug nur sturr irgend eine ware zu fahren
    • Sicher kann man das als Spaß sehen. Das geht nun aber schon über 2 Wochen so, bisweilen mit täglicher Änderung des Wappens. Man könnte mit einem Lächeln drüber weg gehen, aber es sind die GS rundherum, die Freunde und die Konkurrenten, die falsche Schlüsse aus dem kopierten Namen und Wappen ziehen, sich beschweren, Vorwürfe machen, nicht genau schauen.
  • hallo mal frage ich suche die geselschaft wo mein mann ttom drin war, ich spiel eigen gar nicht.da sein gesperrt.wollt euer mit teilen warum tom nicht mehr
    • Hallo tom frau. Zuerst einmal mein Beileid, ich habe den ttom als begeisterten Mitspieler erlebt, so voller Leben und Pläne, die Nachricht kam als großer Schock.
      Ich werde, sobald die Server wieder laufen, der GS von deiner Anfrage unterrichten ... schau mal immer wieder hier rein, dann sag ich, wie der Kontakt zustande kommen kann.
    • dieser Post hat sich erledigt.
    • So, jetzt hab ich auch den Post beim Reinhold gesehen und die Whapp-Nummer an Metallratte weitergegeben, sie wird sich melden ... oder hat es schon getan.